Allgemein

Lehrveranstaltungen

Folgende Lehrveranstaltungen bietet unser Arbeitsbereich im laufenden Semester an.

Hinweis: Bitte schauen Sie auch nach der Anmeldung zu Lehrveranstaltungen regelmäßig in JoguStine, denn an Sie gerichtete Mails werden über JoguStine verschickt.

Vorlesung

Oberseminar

Hauptseminar

Seminar

Kleingruppe

Übung

Exkursion

Informationsveranstaltung

  • Gesamtmoodle aller Geschichtsstudierenden
    Dozent:in: Freia Anders; Dr. Sebastian Becker; Dr. Andreas Frings; Dr. Matthias Gemählich; Dr. Andreas Goltz; Dr. Andreas Linsenmann; Dr. Heidrun Ochs; Dr. Verena von Wiczlinski
    Format: online

SoSe 2024

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Podiumsdiskussion 60 Jahre Institut Français Mainz

Die deutsch-französische Aussöhnung gewürdigt haben bei einer gut besuchten Podiumsdiskussion am 28. Juni im Schönborner Hof Dr. Corine Defrance von der Université Paris I Panthéon-Sorbonne (CNRS / UMR IRICE; links im Bild) und Prof. Dr. Michael Kißener. Anlass war das 60-jährige Jubiläum des Institut Français Mainz. Corine Defrance umriss zunächst die Entwicklung der deutsch-französischen Kulturbeziehungen seit 1945, deren Ausgangspunkt eine auf Denazifizierung und Demokratisierung zielende Umerziehungspolitik bildete. Michael Kißener verwies auf den Kontext der deutsch-französischen Beziehungen seit der napoleonischen Ära insgesamt. Dabei stellte er insbesondere die nationalistische „Erbfeindschafts“-Ideologie des 19. Jahrhunderts der Annäherung und Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg gegenüber, die mitunter als regelrechte „Erbfreundschaft“ bezeichnet wird. Bei der anschließenden engagierten Diskussion wies die Leiterin des Institut Français Mainz, Dr. Isabelle Farçat, auch auf die aktuellen Aufgaben der Kulturarbeit in einem zunehmend globalisierten Kontext hin.

Podiumsdiskussion 60 Jahre Institut Français Mainz

Foto: Andreas Linsenmann

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Das Notariat im Nationalsozialismus

In der Erforschung der Rolle der dritten Staatsgewalt im Nationalsozialismus gibt es nach wie vor Themengebiete, die bislang keiner systematischen Aufarbeitung unterzogen wurden. Hierzu gehört die Frage nach der Entwicklung und politischen Belastung des Notariatswesens in der NS-Zeit. Das Thema ist keineswegs randständig, bedenkt man etwa, wie stark Notare z.B. in die Übertragung von Vermögenswerten eingebunden waren, denen eine eminent politische Rolle zukam, wenn Verkäufer oder Erblasser zu jenen Gruppen gehörten, denen das NS-Regime bürgerliche Rechte absprach und die sie verfolgte. Noch weitgehend ungeklärt sind z.B. so zentrale Fragen wie die nach politischer Beeinflussung und dem Grad der Anpassung von Juristen im Notariatsdienst.

In dem drittmittelfinanzierten interdisziplinären Forschungsprojekt wird das komplexe Thema auf einer breiten empirischen Grundlage systematisch untersucht. Geleitet wird das Forschungsprojekt von Univ.-Prof. Dr. Andreas Roth (Professur für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte, FB 03 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener (Arbeitsbereich Zeitgeschichte im Historischen Seminar, FB 07 der Johannes Gutenberg Universität Mainz).

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Dr. Martin Göllnitz

1. Kontakt

2. Lebenslauf

3. Forschungsschwerpunkte

4. Forschungsprojekte

5. Preise und Auszeichnungen

6. Veröffentlichungen

7. Aktuelle Vorträge

8. Aktuelle Lehrveranstaltungen

9. Wissenschaftsorganisation

10. Beiratsfunktionen und Mitgliedschaften

 

1. Kontakt

Bitte beachten: Dr. Martin Göllnitz ist zum Sommersemester 2019 an die Universität Marburg gewechselt. Die aktuellen Kontaktdaten von Herrn Dr. Göllnitz finden Sie auf dessen Profilseite an der Marburger Universität. Die neue E-Mail Adresse lautet: mgoellnitz@uni-marburg.de

 

2. Lebenslauf

seit 03/2019
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hessische Landesgeschichte der Philipps-Universität Marburg

10/2017 – 02/2019
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Zeitgeschichte des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

07/2017 – 12/2017
Gastwissenschaftler am Centre for Cold War Studies des Department of History der University of Southern Denmark in Odense

06/2017
Promotion zum Dr. phil. an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Titel der Dissertation: Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel 1927-1945), Prädikat: Summa cum laude (Note: 0,7)

seit 01/2016
Mitarbeit in der Redaktion der Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte (Rezensionen)

07/2014 – 06/2017
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Regionalgeschichte des Historischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

04/2015 – 09/2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit überwiegender Lehrtätigkeit an der Abteilung für Regionalgeschichte des Historischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

06/2014
2-Fach Master of Education (Geschichte und Germanistik) für das Lehramt Gymnasium (Titel der Masterarbeit: Kieler Theologen zwischen Christen-, Haken- und Verdienstkreuz. Die Berufungspolitik in der Theologischen Fakultät 1936 und deren ‚geläuterte‘ Zusammensetzung nach 1945)

11/2011 – 06/2014
Studentische/Wissenschaftliche Hilfskraft am Projekt „Kieler Gelehrtenverzeichnis“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

09/2009 – 06/2014
Studium 2-Fach Master of Education (Geschichte und Germanistik) für das Lehramt Gymnasium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

3. Forschungsschwerpunkte

Polizei-, Gewalt- und Terrorismusgeschichte
Landes- und Regionalgeschichte Norddeutschlands, Skandinaviens und Hessens
Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte
Geschichte der europäischen Expeditions- und Forschungsreisen
Kulturgeschichte

 

4. Forschungsprojekte

Habilitation: Polizeigeschichte nach 1945 [Arbeitstitel / laufend]

Forschungsprojekt: Terrorismus in Europa zwischen 1918/19 und 1945 [Arbeitstitel / laufend]

Forschungsprojekt: Britische und Dänische Weltumsegelungen im „Age of Empire“ [Arbeitstitel / laufend]

Netzwerk: University and violence. Radicalization processes of militant academics in interwar Europe [abgeschlossen / see more]

Drittmittelprojekt: Wissenschaftliche Forschungsreisen und -expeditionen des 19. und 20. Jahrhunderts aus transnationaler Perspektive [abgeschlossen / see more]

Dissertation: Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945) [abgeschlossen / see more]

 

5. Preise und Auszeichnungen

06/2018

  • Wissenschaftspreis der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten für die Dissertation „Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945)“ [dotiert mit 2.000 Euro]

04/2018

  • Fakultätenpreis der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft für die Dissertation „Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945)“ [dotiert mit 3.000 Euro]

11/2016

  • Urkunde für „Ausgezeichnete Lehre“ für das im Sommersemester 2016 veranstaltete Projektseminar „Studierende organisieren einen Workshop zur Regionalgeschichte“. Das Seminar wurde seitens des Präsidiums der Universität Kiel und PerLe (Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen) als „Impulsgeber für innovative, zukunftsweisende Lehre“ eingestuft.

12/2015

  • Nachwuchspreis der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte für die veröffentlichte Masterthesis „Karrieren zwischen Diktatur und Demokratie. Die Berufungspolitik in der Kieler Theologischen Fakultät 1936 bis 1945“ [dotiert mit 1.000 Euro]

10/2015

  • Holsteiner Studienpreis „350 Jahre Christian-Albrechts-Universität zu Kiel“ für herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (2. Preis) für den Beitrag „Wissenschaftspolitik im Spannungsfeld von akademischer Tradition und Ideologie – Die nationalsozialistische Dozentenakademie der Universität Kiel (1934-1936)“ [dotiert mit 750 Euro]

11/2014

  • Preis des Collegium Philosophicum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für herausragende Abschlussarbeiten für die Masterarbeit „Kieler Theologen zwischen Christen-, Haken- und Verdienstkreuz. Die Berufungspolitik in der Theologischen Fakultät 1936 und deren ‚geläuterte‘ Zusammensetzung nach 1945“ [dotiert mit 500 Euro]

 

6. Veröffentlichungen

Ein vollständiges Verzeichnis aller Veröffentlichungen können Sie hier downloaden: Publikationsverzeichnis (als PDF / Stand: März 2019).

Bitte beachten: Dr. Martin Göllnitz ist zum Sommersemester 2019 an die Universität Marburg gewechselt. Hinweise auf aktuelle Publikationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Marburger Universität.

Monographien

Sammelbände, Zeitschriften-Themenhefte

Herausgebertätigkeit

  • Mitherausgeber der Schriftenreihe „Landesgeschichte“, Jan Thorbecke Verlag: Ostfildern (seit 09/2018)

Aufsätze in refereed journals (Double-Blind Peer-Review)

  • Tysk grænsekamp i København. De nordslesvigske akademikeres nationalpolitiske rolle i 1920’erne og 30’erne, in: Sønderjyske Årbøger (2018), S. 117-133.
  • Parteiaktionismus und Studium. Politisches Engagement eines jungakademischen Funktionärskorps (1927-1945), in: Historische Mitteilungen 29 (2017), S. 107-131.
  • Blandt revolutionære og “Rigsfjender” i Slesvig-Holsten 1917-1920, in: Arbejderhistorie. Tidsskrift for historie, kultur og politik (2017) H. 2, S. 126-149 [mit Knut-Hinrik Kollex und Thomas Wegener Friis].
  • Expeditions- und Forschungsreisen als Karrieresprungbrett? Norddeutsche Wissenschaftler als Teilnehmer der Galathea-, Challenger- und Plankton-Expedition, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 141 (2016), S. 235-265.
  • Hinter den Kulissen. Die (gescheiterte) Berufungspolitik im Dritten Reich am Beispiel der Kieler Theologischen Fakultät, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 140 (2015), S. 211-235.
  • Hansegeschichte als Regionalgeschichte: Das Beispiel des Kieler Historikers Wilhelm Koppe (1908-1986), in: Hansische Geschichtsblätter 131 (2013), S. 229-273 [mit Oliver Auge].

Aufsätze in Zeitschriften (ohne Peer-Review)

  • Völkische Opposition und politische Gewalt an den Hochschulen 1930/31: Die Angriffe auf Otto Baumgarten und Walther Schücking, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 67 (2019) H. 1, S. 27-42.
  • Rügen und die Idee einer "Universität des Nordens". Ein grotesker Projektantrag vom Februar 1934 (Dokumentation), in: Zeitgeschichte regional 21 (2017) H. 2, S. 85-96.
  • Wissenschaftspolitik im Spannungsfeld von akademischer Tradition und Ideologie. Die nationalsozialistische Dozentenakademie der Universität Kiel (1934-1936), in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 64 (2016) H. 1, S. 50-72.
  • Ein Schleswiger Museumsprojekt in den 1930er Jahren. Geschichtspolitik im Widerspruch von Wissenschaft und Grenzrevanchismus, in: Demokratische Geschichte 26 (2015), S. 115-142.
  • Die Christian-Albrechts-Universität und ihre Geschichtsschreibung, in: Christiana Albertina 78 (2014), S. 38-58 [mit Oliver Auge].
  • Das „Kieler Gelehrtenverzeichnis“ in der Praxis: Karrieren von Hochschullehrern im Dritten Reich zwischen Parteizugehörigkeit und Wissenschaft, in: Jahrbuch für Universitätsgeschichte 16 (2013), S. 291-312.

Beiträge in Sammelbänden

  • Studentenführer und Politik: Handlungsspielräume einer nationalsozialistischen Funktionselite, in: Hochschule und Politik – Politisierung der Universitäten vom Mittelalter bis zur Gegenwart, hg. von Wolfgang Eric Wagner (im Druck).
  • „We’ve ransacked the country and taken all we could get“. Arthur Conan Doyle’s perception of nature and masculinity in the Arctic (1880), in: Die Arktis. Geschichte, Politik, Rezeption, hg. von Alexander Friedmann und Frank Jacob (Comparative Studies from a Global Perspective 6), Würzburg (im Druck) [mit Lisa Kragh].
  • Radikalität, Unbedingtheit, Kälte. Zur Beteiligung deutscher und österreichischer Jungakademiker an politischen Gewaltakten nach dem Ersten Weltkrieg (1919-1922), in: Zeiten des Aufruhrs (Alternative / Demokratien), hg. von Frank Jacob und Marcel Bois (im Druck).
  • Writing the History of Modern International Terrorism. Where are the Puzzles?, in: Terrorism in the Cold War. State Involvement and Covert Operations, hg. von Adrian Hänni, Thomas Riegler und Przemyslaw Gasztold, London 2019 (im Druck) [mit Thomas Wegener Friis und Adi Frimark].
  • Der Ostseeraum als Konfliktzone eines wissenschaftlichen Geltungsstrebens. Die Deutschen Wissenschaftlichen Institute in Skandinavien (1941-1945), in: Konflikt und Kooperation. Die Ostsee als Handlungsraum, hg. von Martin Göllnitz, Nils Abraham, Thomas Wegener Friis und Helmut Müller-Enbergs, Frankfurt a.M. 2019 (im Druck).
  • Wozu Landes- und Regionalgeschichte an der Schule? Einige Vorbemerkungen und Überlegungen, in: Landesgeschichte an der Schule. Stand und Perspektiven (Landesgeschichte 2), hg. von Oliver Auge und Martin Göllnitz, Ostfildern 2018, S. 1-16 [mit Oliver Auge].
  • Paramilitärs, Terroristen und Verschwörer: Revolutionsangst und konterrevolutionäre Gewalt in Kiel 1919-22, in: Die Stunde der Matrosen. Kiel und die deutsche Revolution 1918, hg. von Sonja Kinzler und Doris Tillmann, Darmstadt 2018, S. 202-209.
  • DDR-Spionage in Frankreich, in: DDR-Spionage: Von Albanien bis Grossbritannien (Analysen zu Sicherheitsfragen 6), hg. von Helmut Müller-Enbergs und Thomas Wegener Friis, Frankfurt a.M. 2018, S. 181-229 [mit Thomas Wegener Friis].
  • Weltumsegelung mit Karriereblick. Die britische Challenger-Expedition und Rudolf von Willemoes-Suhm (1847-1875), in: Mit Forscherdrang und Abenteuerlust. Expeditions- und Forschungsreisen Kieler Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im 19. und 20. Jahrhundert (Kieler Werkstücke, Reihe A: Beiträge zur schleswig-holsteinischen und skandinavischen Geschichte 49), hg. von Oliver Auge und Martin Göllnitz, Frankfurt a.M. 2017, S. 37-65.
  • Kieler Forscherinnen und Forscher als Entdecker der Welt: Eine Einführung, in: Mit Forscherdrang und Abenteuerlust. Expeditions- und Forschungsreisen Kieler Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im 19. und 20. Jahrhundert (Kieler Werkstücke, Reihe A: Beiträge zur schleswig-holsteinischen und skandinavischen Geschichte 49), hg. von Oliver Auge und Martin Göllnitz, Frankfurt a.M. 2017, S. 9-21 [mit Oliver Auge].
  • Kreis Plön, in: Vom preußischen Erlass zum kommunalpolitischen Zukunftsprojekt. 150 Jahre Kreise in Schleswig-Holstein, hg. von Oliver Auge, Kiel 2017, S. 244-266.
  • Ein nationaler Erinnerungsort? Zur Entstehung des Wikinger Museums Haithabu im Wandel der Geschichtspolitik, in: Historische Museen und Gedenkstätten in Norddeutschland, hg. von Karl Heinrich Pohl, Husum 2016, S. 69-94.
  • Kieler Professoren als Erforscher der Welt und als Forscher in der Welt: Ein Einblick in die Expeditionsgeschichte der Christian-Albrechts-Universität, in: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 350 Jahre Wirken in Stadt, Land und Welt, hg. von Oliver Auge, Kiel/Hamburg 2015, S. 949-972 [mit Oliver Auge].
  • Forscher, Hochschullehrer, Wissenschaftsorganisatoren: Kieler Professoren zwischen Kaiserreich und Nachkriegszeit, in: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 350 Jahre Wirken in Stadt, Land und Welt, hg. von Oliver Auge, Kiel/Hamburg 2015, S. 498-527.
  • „Hier schweigen die Musen“ – Über die erfolgten Schließungen und geplanten Aufhebungen der Christiana Albertina, in: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 350 Jahre Wirken in Stadt, Land und Welt, hg. von Oliver Auge, Kiel/Hamburg 2015, S. 260-276.
  • Städtisches Leben zwischen Wirtschaftskrise und Heimatfront: Nortorf im Dritten Reich (1933-1945), in: Nortorf im Mittelpunkt. 100 Jahre Stadtgeschichte (Nordelbische Ortsgeschichten 2), hg. von Oliver Auge, Kiel 2015, S. 79-144.
  • Zwischen Grenzkampf, Völkerverständigung und der Suche nach demokratischer Identität: Die Landesgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zwischen 1945 und 1965, in: Wissenschaft im Aufbruch. Beiträge zur Wiederbegründung der Kieler Universität nach 1945 (Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte 88), hg. von Christoph Cornelißen, Essen 2014, S. 101-129 [mit Oliver Auge].
  • Umbruch oder Kontinuität? Landesgeschichte unter Christian Degn (1974-1978), in: Gelehrte Köpfe an der Förde. Kieler Professorinnen und Professoren in Wissenschaft und Gesellschaft seit der Universitätsgründung 1665 (Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte 73), hg. von Oliver Auge und Swantje Piotrowski, Kiel 2014, S. 217-262.
  • Landesgeschichtliche Zeitschriften und universitäre Landesgeschichte: Das Beispiel Schleswig-Holstein (1924-2008), in: Medien des begrenzten Raumes. Regional- und landesgeschichtliche Zeitschriften im 19. und 20. Jahrhundert (Forschungen zur Regionalgeschichte 73), hg. von Thomas Küster, Paderborn 2013, S. 69-125 [mit Oliver Auge].

Lexikon- und Handwörterbuchartikel

  • Kadett, Freikorpskämpfer, Attentäter: Ernst von Salomon, in: Die Stunde der Matrosen. Kiel und die deutsche Revolution 1918, hg. von Sonja Kinzler und Doris Tillmann, Darmstadt 2018, S. 207.
  • Wissenschaftliche Akademie des NS-Dozentenbundes an der CAU Kiel, in: Handbuch der völkischen Wissenschaften, Bd. 2: Forschungskonzepte - Organisationen – Institutionen, hg. von Michael Fahlbusch, Ingo Haar und Alexander Pinwinkler, 2. Aufl., Berlin/Boston 2017, S. 1713-1720 [mit Oliver Auge].
  • Paul Ritterbusch, in: Handbuch der völkischen Wissenschaften, Bd. 1: Biographien, hg. von Michael Fahlbusch, Ingo Haar und Alexander Pinwinkler, 2. Aufl., Berlin/Boston 2017, S. 640-645.
  • Wilhelm Koppe, in: Handbuch der völkischen Wissenschaften, Bd. 1: Biographien, hg. von Michael Fahlbusch, Ingo Haar und Alexander Pinwinkler, 2. Aufl., Berlin/Boston 2017, S. 365-369 [mit Oliver Auge].
  • Samwer, Karl Friedrich Lucian, in: Eckernförde-Lexikon, hg. von der Heimatgemeinschaft Eckernförde, Husum 2014, Sp. 286.
  • Kosakenwinter, in: Eckernförde-Lexikon, hg. von der Heimatgemeinschaft Eckernförde, Husum 2014, Sp. 185.
  • Göring, Hermann, in: Eckernförde-Lexikon, hg. von der Heimatgemeinschaft Eckernförde, Husum 2014, Sp. 125-126.
  • Börnsen, Peter, in: Eckernförde-Lexikon, hg. von der Heimatgemeinschaft Eckernförde, Husum 2014, Sp. 49.

Miszellen, Projekt-, Tagungs- und Exkursionsberichte

  • Auf den Spuren von Königen, Adel und Geistlichkeit in Dänemark (12.-19. Jh.). Eine Exkursion nach Seeland vom 30. Mai bis 3. Juni 2016, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 91 (2016), S. 37-42 [mit Henning Andresen und Stefan Magnussen].
  • Der Student als Führer. Eine Projektskizze zur Rolle der Kieler Studierenden in der Zeit des Nationalsozialismus, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 88 (2015), S. 59-63.
  • Das Netzwerk der Kieler Theologischen Fakultät von 1936 und seine „entlastete“ Zusammenstellung nach 1945, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 85 (2013), S. 39-42.
  • Schleswig-holsteinische und deutsche Erinnerungsorte in Dänemark – Ein Exkursionsbericht, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 85 (2013), S. 26-29.
  • HT2012: Nachhaltigkeit im Energieverbrauch des Mittelalters und der frühen Neuzeit? Interdisziplinäre Zugänge zu einem aktuellen Thema, in: H-Soz-Kult, 18.10.2012.

Rezensionen

  • Nadine Freund, Teil der Gewalt. Das Regierungspräsidium Kassel und der Nationalsozialismus (...), in: Jahrbuch für Regionalgeschichte (in Bearbeitung).
  • Beatrix Heintze, Ein preußischer Major im Herzen Afrikas. Alexander v. Mechows Expeditionstagebuch und sein Projekt einer ersten deutschen Kolonie (...), in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (in Bearbeitung).
  • Niklas Olsen, Karl Christian Lammers, Palle Roslyng-Jensen (Hrsg.), Nazismen, universiteterne og videnskaben i Danmark (...), in: Zeitschrift für Schleswig-Holsteinische Geschichte 143 (2017) (im Druck).
  • Pascal Schillings, Der letzte weiße Flecken. Europäische Antarktisreisen um 1900 (...), in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 66 (2018) H. 11, S. 958-960.
  • Norbert Kartmann (Hrsg.), Hesse ist, wer Hesse sein will...? Landesbewusstsein und Identitätspolitik seit 1945 (...), in: Rheinische Vierteljahrsblätter 82 (2018), S. 352-353.
  • Anke John (Hrsg.), Köpfe. Institutionen. Bereiche. Mecklenburgische Landes- und Regionalgeschichte seit dem 19. Jahrhundert (...), in: H-Soz-Kult, 18.10.2018.
  • Gregor Fröhlich, Soldat ohne Befehl. Ernst von Salomon und der Soldatische Nationalismus (...), in: Das Historisch-Politische Buch 66 (2018) H. 3, S. 357-358.
  • Mark Jones, Am Anfang war Gewalt. Die deutsche Revolution 1918/19 und der Beginn der Weimarer Republik (...), in: Das Historisch-Politische Buch 66 (2018) H. 1, S. 79-80.
  • Jenni Boie, Volkstumsarbeit und Grenzregion. Volkskundliches Wissen als Ressource ethnischer Identitätspolitik in Schleswig-Holstein 1920-1930 (…), in: Zeitschrift für Schleswig-Holsteinische Geschichte 142 (2017), S. 324-326.
  • Sören Flachowsky, Rüdiger Hachtmann, Florian Schmaltz (Hrsg.), Ressourcenmobilisierung. Wissenschaftspolitik und Forschungspraxis im NS-Herrschaftssystem (…), in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 65 (2017) H. 11, S. 998-999.
  • Klaus Weinhauer, Anthony McElligott, Kirsten Heinsohn (Hrsg.), Germany 1916-23. A Revolution in Context (…), in: Das Historisch-Politische Buch 65 (2017) H. 4-6, S. 439-440.
  • Peter Meier-Hüsing, Nazis in Tibet. Das Rätsel um die SS-Expedition Ernst Schäfer (…), in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 65 (2017) H. 10, S. 895-897.
  • Jürgen W. Falter (Hrsg.), Junge Kämpfer, alte Opportunisten. Die Mitglieder der NSDAP (1919-1945) (…), in: Das Historisch-Politische Buch 65 (2017) H. 2, S. 147-148.
  • Regina Fritz, Grzegorz Rossoliński-Liebe, Jana Starek (Hrsg.), Alma mater antisemitica. Akademisches Milieu, Juden und Antisemitismus an den Universitäten Europas (...), in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 65 (2017) H. 4, S. 385-387.
  • Petra Umlauf, Die Studentinnen an der Universität München (1926-1945). Auslese, Beschränkung, Indienstnahme, Reaktionen (…), in: Das Historisch-Politische Buch 65 (2017) H. 1, S. 97-99.
  • Esther Abel, Kunstraub – Ostforschung – Hochschulkarriere. Der Osteuropahistoriker Peter Scheibert (…), in: Das Historisch-Politische Buch 65 (2017) H. 1, S. 27-28.
  • Fabian Link, Burgen und Burgenforschung im Nationalsozialismus. Wissenschaft und Weltanschauung (...), in: Das Historisch-Politische Buch 64 (2016) H. 6, S. 648-649.
  • Dirk Thomascke, Abseits der Geschichte. Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg in Ortschroniken (...), in: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 141 (2016), S. 337-339.
  • Matthias Bath, Der SD in Dänemark 1940-1945. Heydrichs Elite und der „Gegenterror“ (...), in: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 141 (2016), S. 373-376.
  • Carsten Mish, Otto Scheel (1876-1954). Eine biografische Studie zu Lutherforschung, Landeshistoriographie und deutsch-dänischen Beziehungen (...), in: Das Historisch-Politische Buch 64 (2016) H. 4, S. 360-361.
  • Rainer S. Elkar, Studieren in Kiel. Eine historisch-politische Zeitreise von den Anfängen bis zur Gegenwart (…), in: SHHB-Brief. Nachrichten vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund 4 (2016) H. 9, S. 42-45.

 

7. Aktuelle Vorträge

Ein vollständiges Verzeichnis aller bisher gehaltenen Vorträge können Sie hier downloaden: Vortragsverzeichnis (als PDF / Stand: März 2019).

Bitte beachten: Dr. Martin Göllnitz ist zum Sommersemester 2019 an die Universität Marburg gewechselt. Hinweise auf aktuelle Vorträge entnehmen Sie bitte der Internetseite der Marburger Universität.

 

8. Aktuelle Lehrveranstaltungen

Ein vollständiges Verzeichnis aller bisher durchgeführten Lehrveranstaltungen und betreuten Qualifikationsarbeiten können Sie hier downloaden: Lehrportfolio (als PDF / Stand: März 2019).

Bitte beachten: Dr. Martin Göllnitz ist zum Sommersemester 2019 an die Universität Marburg gewechselt und bietet daher keine Seminare, Übungen oder sonstige Veranstaltungen mehr an der Universität Mainz an.

 

9. Wissenschaftsorganisation (Tagungen, Workshops)

Tagungen/Workshops

"Vom akademischen Elfenbeinturm zum Studium Generale: Funktion, Aufgabe und Status von Hochschulen und Hochschullehrenden im öffentlichen Raum" [gemeinsam mit Kim Krämer]

Tagungsort: Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 8. bis 9. November 2018

Finanzierung: Forschungsverbund Universitätsgeschichte der Universität Mainz, Universitätsbibliothek Mainz

Inhalt: Questions regarding the purpose and functions of universities and their staff have to fulfil is decided not only at the places of scientific practice or at ministerial levels, but also in public. Not only in the 20th century, but rather from their very origins have universities been shaped to varying degrees by their relationship with the public. As the public has always been involved in defining and delimiting what should and shouldn’t be regarded as science, thereby providing or withholding social recognition for science, the two areas have developed in mutual dependence. Though what is today known as the public sphere in democratic societies only emerged in the bourgeois era, the production of knowledge has always been shaped by its respective social context in which its practice was embedded. Examining the relationship between the university or science on the one hand and the public on the other hand therefore also allows us to gain insight into the society of the respective epoch. For this reason, the functions and tasks of universities are also reflected in areas such as religion, politics and economy. The workshop offers the opportunity to examine the correlation between university and public from the Humboldt educational reforms to contemporary modernity. The aim is to reflect on the manifold connections between (teaching, learning or managing) actors in the academic field and those in the public field in Europe. A central question for this conference is the autonomy of the academic field, its development and its possible restriction towards the public, in a period characterized by the expansion of university institutions. This expansion is reflected, among other things, in the founding of new disciplines linked to the professionalisation and specialisation of the scientific and intellectual professions. For these reasons, the planned workshop will serve to exchange current research approaches and perspectives of university history.

Downloads: Tagungsflyer (als PDF) / Tagungspostkarte (als PDF) / Tagungsplakat (als PDF)

Tagungsbericht: H-Soz-Kult (10. Januar 2019)

 

"Radikale Überzeugungstäter? Studentische Protest- und Gewaltformen zwischen den Befreiungskriegen und dem Bologna-Prozess" [gemeinsam mit Oliver Auge]

Tagungsort: Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald, 6. bis 7. Juli 2017

Finanzierung: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung (Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern)

Inhalt: Die deutschen Universitäten des 19. und 20. Jahrhunderts stellten nicht nur Orte der Gelehrsamkeit dar, sondern wurden von der größten akademischen Gruppe, den Studierenden, auch als Räume perpetuierter Gewalt und suspendierter Normen wahrgenommen. Der radikale Teil der Studierenden bildete zwar stets nur eine Minderheit, trug seine Ideen und Ideologien aber wirkungsvoll aus der Gesellschaft an die Universitäten und von dort wieder zurück. Infolge dieser Entwicklungen blieben die Hochschulen weder von den Wertemustern des Vormärz, noch vom Radauantisemitismus der Nationalsozialisten oder von den Studentenunruhen der 68er verschont. Die Tagung, bei der nationale wie internationale Experten über studentische Protest- und Gewaltformen zwischen den Befreiungskriegen und dem Bologna-Prozess diskutieren, nimmt deutschlandweite Entwicklungen ebenso in den Blick wie repräsentative Fallbeispiele. Im Mittelpunkt stehen der Eigensinn jugendkultureller Lebenswelten und die politischen Aktionsformen potentieller Eliten.

Downloads: Tagungsflyer (als PDF) / Tagungsplakat (als PNG)

Tagungsbericht: H-Soz-Kult (9. Oktober 2017)

Abschlusspublikation: Oliver Auge/Martin Göllnitz (Hg.), Radikale Überzeugungstäter. Studentische Protest- und Gewaltformen im 19. und 20. Jahrhundert, Themenheft: Jahrbuch für Universitätsgeschichte 21 (2019).

 

"Bedrohte Landesgeschichte an der Schule? Stand und Perspektiven" [gemeinsam mit Oliver Auge]

Tagungsort: Internationales Begegnungszentrum der Christian-Albrechts-Universität, 1. bis 2. Dezember 2016

Finanzierung: Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) der Universität Kiel

Inhalt: Auch und gerade im Zeitalter der Globalisierung erfüllt Landesgeschichte eine sehr wichtige Funktion. Sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen persönlichen, direkten Zugang zur Geschichte und ist somit ein Grundpfeiler ihre Geschichtsbewusstseins. Landesgeschichte in der Schule unterstützt die Schülerinnen und Schüler darin, ihre Heimat besser zu begreifen und geschichtlich zu verorten. Dennoch richtet sich die Aufmerksamkeit des gegenwärtigen Schulunterrichts eher auf nationale und internationale Kompetenz. Für die Vermittlung regionaler Besonderheiten im Schulunterricht bleibt meist kaum Zeit oder Raum. Diese Diskrepanz gibt Anlass genug auf unserer Tagung "Bedrohte Landesgeschichte an der Schule?" Stand und Perspektiven in den Blick zu nehmen.

Downloads: Tagungsflyer (als PDF)

Tagungsbericht: H-Soz-Kult (8. März 2017)

Abschlusspublikation: Oliver Auge/Martin Göllnitz (Hg.), Landesgeschichte an der Schule. Stand und Perspektiven (Landesgeschichte 2), Ostfildern 2018.

 

Ringvorlesungen/Vortragsreihen

"Mit Forscherdrang und Abenteuerlust - Expeditions- und Forschungsreisen Kieler Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen" [gemeinsam mit Oliver Auge]

Tagungsort: Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek (Kiel), April bis Juli 2016

Finanzierung: Graduate School "Human Development in Landscapes", Deutscher Marinebund e.V.

Inhalt: Die Ringvorlesung beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Expeditonen und Forschungsreisen des 19. und 20. Jahrhunderts, wobei schwerpunktmäßig englische, deutsche und dänische Unternehmungen – wie die Challenger-, Plankton- und Galathea-Expedition – in den Blick genommen werden. Zugleich sind ausgesprochen vielfältige historische Bereiche zu bearbeiten – zu thematisieren sind sowohl Ozeane und Nebenmeere, Kontinente und Städte als auch Akteure und Gemeinschaften. Das zentrale Anliegen der Ringvorlesung ist die bewusste, konzeptionelle Pluralisierung von Forschungsreisen unterschiedlichster akademischer Disziplinen, deren wissenschaftliche Sujets ebenso facettenreich wie vielfältig motiviert waren. Wissenschaftspolitik spielt dabei eine wesentliche Rolle; ebenso jedoch figurieren Wissensgeschichte, kulturelle Konstruktionen und die Sehnsucht nach Abenteuern als relevante Felder. Eine mit Bedacht weitgefasste Definition von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern schärft dabei den Blick für längerfristige Entwicklungen. Epochal liegt eine Konzentration auf das entwicklungsreiche 19. und das von politischen Umbrüchen geprägte 20. Jahrhundert vor. Mithilfe einer transnationalen Perspektive soll darüber hinaus gewährleistet werden, dass gesellschaftliche Akteure, die über Ländergrenzen hinweg agieren, nicht in einer nationalen "black box" verschwinden. Die Geschichte der Expeditions- und Forschungsreisen soll derart aus den Fängen der Meistererzählungen gelöst und zugleich komplexer, komplizierter, bunter gestaltet werden.

Downloads: Vorlesungsflyer (als PDF)

Abschlusspublikation: Oliver Auge/Martin Göllnitz (Hg.), Mit Forscherdrang und Abenteuerlust. Expeditions- und Forschungsreisen Kieler Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im 19. und 20. Jahrhundert (Kieler Werkstücke, Reihe A: Beiträge zur schleswig-holsteinischen und skandinavischen Geschichte 49), Frankfurt a.M. 2017.

 

Sommeruniversitäten/-schulen

"War and revolution: The German-Danish border region after the First World War" [gemeinsam mit Thomas Wegener Friis, Mogens Rostgaard Nissen, Nils Abraham und Caroline E. Weber]

Tagungsort: Europäische Akademie Schleswig-Holstein, 18. bis 24. August 2018

Finanzierung: Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig e.V., Kulturausschuss der Region Sønderjylland – Schleswig, Freunde der Universität Mainz e.V.

Inhalt: In 1918, the First World War ended and the borders of Europe were redrawn. Through the Paris Peace treaty steps were taken also to chance the of the German-Danish border. In the spring 1920, after a referendum its current course was decided. Thus in 2020, Denmark celebrate the anniversary of the so called “reunification” as a product of 1918. In Germany, the year is primary remembered by the mutiny in Kiel which together with the defeat in the war caused the German empire to fall. At the Summer University, we deal with the historical development since 1920 concerning society, politics, and culture. We ask how the two world war, the border struggle, sabotage but also cultural revolutions shaped the life in the border region. The history of the German-Danish border region is consequently interpreted into a European and global frame. Thus Sønderjylland/ Schleswig serves as a case for the development in a border region. The Summer University is organized by the history studies of the Christian-Albrechts-University Kiel (Caroline E. Weber), the Johannes Gutenberg-University Mainz (Martin Göllnitz), the negot studies and the center for border studies of the University of Southern Denmark (Thomas Wegener Friis, Steen Bo Frandsen), the foreign grants section of the Konrad Adenauer Foundation (Nils Abraham), the Bund Deutscher Nordschleswiger (Frank Lubowitz), and the Danish Central Library for Southern Schleswig (Mogens Rostgaard Nissen). The seminar will be held in German and English and offers German, Danish and international students the opportunity not only to discuss the development of a controversial but ultimately peaceful European region, but also to get to know the perspectives of students from different nations. The summer university is an innovative place of study and of intercultural and interdisciplinary exchange for the students.

Downloads: Flyer (als PDF)

 

"German-Danish border region – from conflict to European model" [gemeinsam mit Thomas Wegener Friis, Mogens Rostgaard Nissen, Nils Abraham und Caroline E. Weber]

Tagungsort: Tagungszentrum Christianslyst, 12. bis 18. August 2017

Finanzierung: Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig e.V., Sydslesvigudvalg of the Danish Parliament

Inhalt: 150 years ago Prussia annexed former Danish lands Schleswig, Holstein, and Lauenburg – a region which has always been geopolitically disputed. Its fate was closely connected to the tides of European national power politics and is until today a reflection of German- Danish relations. Traditionally, the population of the region repeatedly had to question their identity: Were they from Schleswig, Holstein, Schleswig-Holstein, Prussia, or from Imperial Germany? Did they consider themselves Danish or German? These questions were consistent within the history of these lands and were an indicator of the relationship between the two neighbouring nations. The summer university aims to discuss the alternating aspects of history in the German-Danish border region and its development from a region of conflict within national European politics to a model region in Europe. Although, the region seems small geographically, it exemplifies the main trends of European history. And it has played a key role as model in the process of peaceful solution to minority issues. These revolve of these challenges will be a focus of the one week seminar. The summer university 2017 is organised by the history studies of the Christian-Albrechts-University Kiel (Martin Göllnitz und Caroline E. Weber), the negot studies of University of Southern Denmark (Thomas Wegener Friis), the foreign grants section of the Konrad Adenauer Foundation (Nils Abraham), and the Danish Central Library for Southern Schleswig (Mogens Rostgaard Nissen). The seminar will be held in German and English and offers German, Danish and international students the opportunity not only to discuss the development of a controversial but ultimately peaceful European region, but also to get to know the perspectives of students from different nations. The summer university is an innovative place of study and of intercultural and interdisciplinary exchange for the students.

Downloads: Flyer (als PDF)

 

"Past and Present in the German-Danish Relations" [gemeinsam mit Thomas Wegener Friis, Mogens Rostgaard Nissen und Nils Abraham]

Tagungsort: Tagungszentrum Christianslyst, 13. bis 19. August 2016

Finanzierung: Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig e.V., Sydslesvigudvalg of the Danish Parliament

Inhalt: In 2015 and 2016, both Denmark and Germany have made headlines in Europe. However, in international politics the two countries have often chosen different paths. Still, they remain close partners in NATO and the EU. But how did this situation come about? The Summer School 2016 deals with the back ground and the current challenges for the neighboring states in Northern Europe. The course starts in 1945 at the “hour zero” of the relations. In the new post war order, old hostilities were set aside and were gradually replaced by thrust. Even though the long lasting conflict concerning the border in Schleswig and the minorities issues were solved. Thus, the national minorities had to define their new role in a peaceful European order. After the end of the Cold War, the two states also had to define new roles for themselves in a global and European context. The summer university is arranged in cooperation between the Department of History at Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Martin Göllnitz), the Konrad-Adenauer-Stiftung foreign grants program (Nils Abraham), the Negot studies at the University of Southern Denmark (Thomas Wegener Friis), and the Danish Central Library for Southern Schleswig (Mogens Rostgaard Nissen). The course is supported by the Sydslesvigudvalg of the Danish Parliament. The languages of the summer university is English and German. The course offers both German and Danish university students the opportunity to explore their common history.

Downloads: Flyer (als PDF)

 

"The German-Danish Relations: From Enemies to Partners" [gemeinsam mit Thomas Wegener Friis und Mogens Rostgaard Nissen]

Tagungsort: Tagungszentrum Christianslyst, 16. bis 22. August 2015

Finanzierung: Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig e.V., Sydslesvigudvalg of the Danish Parliament

Inhalt: In the 19th century, the balance of power changed in the Western Baltic Sea area. Denmark relegated from the first league among the European powers and Germany, under Prussian leadership, rose to be a great power. The Baltic Sea became a German sphere of influence, whereas Denmark forthwith was in the shadow of its larger neighbor to the south. The Second World War marked an alltime low point in the history of the German-Danish relations. From 1940 to 1945 Denmark was occupied by the Nazi-regime. Although by European comparison, Denmark suffered relative few casualties, the “five damned years” produced a widespread anti German feeling. Therefore, the development after the war was quite astonishing. Within the frame of the new power structures, the relations between Denmark and the Federal Republic of Germany grew closely. With the frame work of NATO and the European cooperation, thrust got strengthened between the two countries. An important mile stone were the initiatives to improve the cultural life of the minorities in the Border region. The summer university is arranged in cooperation between the Department of History at Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Martin Göllnitz), the Negot studies at the University of Southern Denmark (Thomas Wegener Friis), and the Danish Central Library for Southern Schleswig (Mogens Rostgaard Nissen). The course is supported by the Sydslesvigudvalg of the Danish Parliament. The languages of the summer school will be English and German. The course offers both German and Danish university Students the opportunity to explore their common history.

Downloads: Flyer (als PDF)

 

10. Beiratsfunktionen und Mitgliedschaften

Beiratstätigkeit

  • Beirat der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte (seit Oktober 2015)
  • Koordinationskomitee der AG Landesgeschichte im VHD (seit September 2018)

Mitgliedschaften

  • Arbeitsgemeinschaft Landesgeschichte im VHD
  • Arbeitskreis für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins
  • Arbeitskreis Großbritannien-Forschung
  • Challenger Society for Marine Science
  • Forschungsverbund Universitätsgeschichte
  • Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte
  • Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte
  • Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte
  • Hansischer Geschichtsverein
  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
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Aktuelles

Sprechstunden

Vorträge / Termine

Aktuelle Publikationen

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Gastdozenten

Inhaltsverzeichnis

  1. Dr. Gilad Margalit (Haifa)

Dr. Gilad Margalit (Haifa)

Dr. Gilad Margalit war im Sommersemester 2007 Gast in der Abteilung VII (Zeitgeschichte). In dieser Zeit stand er den Studierenden in einer Blockveranstaltung zum Thema "Deutsche Vergangenheitsbewältigung in sechs Jahrzehnten" zur Verfügung.Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz statt.

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M.A.-Studiengang Geschichte, Diploma Supplement Landesgeschichte

Der Schwerpunkt Landesgeschichte ermöglicht eine Vertiefung in eine besondere Teildisziplin der Geschichtswissenschaft.

Was ist Landesgeschichte? Als Teildisziplin der Geschichtswissenschaft überprüft Landesgeschichte allgemeine Thesen an lokalen und regionalen Gegebenheiten – und ist so weit mehr als Heimatgeschichte oder Landesbeschreibung, die häufig mit der Landesgeschichte assoziiert werden. Landesgeschichte als historische Teildisziplin arbeitet insbesondere auch Ländergrenzen übergreifend und regional vergleichend. Eine traditionelle Besonderheit ist zudem der Epochen überschreitende und interdisziplinäre Ansatz.

Die Landesgeschichte an der Universität Mainz arbeitet eng mit Einrichtungen zusammen, die sich vor Ort der Aufarbeitung der Geschichte in Rheinland-Pfalz widmen, darunter Archive, Museen, Gedenkstätten, dem Landtag, dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde.

Im Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Landesgeschichte muss ein Aufbaumodul mit Schwerpunkt Landesgeschichte aus dem Bereich Mittelalterlichen Geschichte, das andere Aufbaumodul mit Schwerpunkt Landesgeschichte aus dem Bereich der Neuzeitlichen Geschichte gewählt werden. Zudem muss das Praxismodul in einer Institution, die sich mit Landesgeschichte beschäftigt, durchgeführt werden.

Beispiele für Themenfelder in Lehre und Forschung sind:

  • Das Erzbistum Mainz
  • Das Land Rheinland-Pfalz
  • Kleine Städte am Mittelrhein
  • Adels- und Burgenlandschaften
  • Nationalsozialismus in der Region und vor Ort

Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Landesgeschichte, Modulübersicht:

Schaubild Schwerpunkt Landesgeschichte

Grundsätzliche Informationen zum Studiengang "Master of Arts Geschichte" und zu den einzelnen Modulen finden Sie auf der Homepage des Historischen Seminars.

Die oben stehenden Angaben dienen ausschließlich einer ersten Information und stellen keine im rechtlichen Sinne verbindliche Studienordnung dar. Auch ersetzen sie keinesfalls die Modulhandbücher.

Ansprechpartner:

Dr. Regina Schäfer

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ehem. Lehrbeauftragte

Dr. Caroline Klausing

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik
zuvor: Wissenschaftliche Leiterin des Projekts "Ingelheim im Nationalsozialismus" (Projekt des Deutsch-Israelischen Freundeskreises Ingelheim e.V., des Historischen Vereins Ingelheim, des Stadtarchivs Ingelheim und interessierter Bürgerinnen und Bürger)
Mail: caroline.klausing@ingelheim.de
Informationen: http://www.allgemeine-zeitung.de/region/objekt.php3?artikel_id=3098867 http://www.allgemeine-zeitung.de/region/objekt.php3?artikel_id=3065822

Carl Antonius Lemke Duque

Institution: GK 1575 Die christlichen Kirchen vor der Herausforderung "Europa"
E-Mail: lemkeduq@uni-mainz.de Telefon: 06131/39-20468

Stephanie Mayer-Tarhan

Institution: GK 1575 Die christlichen Kirchen vor der Herausforderung "Europa"
E-Mail: mayer@ieg-mainz.de Telefon: 06131/39-25252

Dr. Esther Möller

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Wintersemester 2017/18

Vorträge

Dr. Martin Göllnitz
Schleswig-Holstein – Land ohne Historische Kommission
27. Oktober 2017, Tagung „Landesgeschichte mit und ohne Land. West- und ostdeutsche Historische Kommissionen nach 1945“ im Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Tübingen

Dr. Martin Göllnitz
Grenzkampf als Studienziel. Die volkspolitische Erziehungsarbeit der Deutsch-Nordischen Burse im kulturellen „Grenzlandringen“ (1928–1939)
9. November 2017, Tagung „Bildungseinrichtungen der ‚auslanddeutschen Volkstumsarbeit‘“ im Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa, Freiburg

Dr. Andreas Linsenmann
Französische Bildungspolitik nach dem II. Weltkrieg
24. November 2017, Universitätscampus Landau

Dr. Martin Göllnitz
Fear of Revolution and Political Violence from the Right in Schleswig-Holstein
25. November 2017, Tagung „1917 and the Consequences“ im Akademiezentrum Sankelmark

Dr. Martin Göllnitz
Zusammenfassung
1. Dezember 2017, Tagung „150 Jahre Schleswig-Holstein in Preußen“ in der Otto-von-Bismarck-Stiftung Friedrichsruh

6. Mainzer Jazzgespräch
Am 5. Dezember 2017 findet um 19.30 Uhr im Roten Saal der Hochschule für Musik (Jakob Welder-Weg 28, EG) das 6. Mainzer Jazzgespräch statt, bei dem es um Jazzgeschichtsschreibung sowie das Verhältnis von Musik und Geschichtsschreibung allgemein geht – und darüber hinaus auch spannende Musik zu hören ist. Gesprächsgäste sind Prof. Dr. Mario Dunkel (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) Dr. Thorsten Hindrichs (JGU) und Dr. Andreas Linsenmann (JGU | Universität Koblenz-Landau), Moderation: Sabine Fallenstein (SWR2). Der Eintritt ist frei.

Dr. Martin Göllnitz
„An führender Stelle im Kampfe um die Gestaltung der deutschen Hochschule“. Die Studentinnen an der Universität Kiel (1927–1945)
10. Januar 2018, Ringvorlesung „Frauen im Fokus der Regionalgeschichte. Schleswig-Holstein vom Mittelalter bis heute“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Prof. Dr. Michael Kißener
Kirchliche Versöhnungsinitiativen nach 1945
Rahmen des Abschlusssymposiums des DFG-Graduiertenkollegs 1575 "Die christlichen Kirchen vor der Herausforderung 'Europa'", 14-16. Februar 2018
15. Februar 2018, 11:30 Uhr, Erbacher Hof Mainz

Prof. Dr. Michael Kißener
Die katholischen Bischöfe und die europäische Einigung im Nachkriegsdeutschland.
1. März 2018, 19:00 Uhr, Kueser-Akademie für Europäische Geistesgeschichte e.V., Bernkastel-Kues

Prof. Dr. Michael Kißener
Christlich motiviert? Kontroverse Deutungen zum Widerstand der "Weißen Rose" gegen den Nationalsozialismus
21. März 2018, Katholische Akademie in Bayern, München

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