Willkommen!

Herzlich willkommen auf der Homepage des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte des Historischen Seminars der JGU. Hier finden Sie Informationen zu unserem Team, zu Studium und Lehre, zu Forschungsprojekten und zu Kooperationen des Lehrstuhls in Forschung und Lehre.

Köpfe in der Zeitgeschichte: Jede wissenschaftliche Einrichtung lebt von ihren Mitarbeitern - unter dem Menüpunkt "Wir über uns" stellen wir Ihnen unser Team genauer vor.

Studienangebote im Bereich der Zeitgeschichte: Das Lehrangebot des Arbeitsberich Zeitgeschichte ist breit angelegt und umfasst nicht nur die Zeitgeschichte im engeren Sinne, sondern Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus der regionalen, deutschen, europäischen und außereropäischen Geschichte gleichermaßen. Es geht uns vor allem darum, in der Lehre ein breites Spektrum an interessanten Themen anzubieten. Mehr Informationen dazu finden Sie links unter dem Menüpunkt "Studium und Lehre".

Zeithistorisch forschen: Die Forschungsprojekte des Arbeitsbereichs bewegen sich in der regionalen Zeitgeschichte, der Rechtsgeschichte der Neuzeit, der Geschichte des Widerstandes und des Widerstandsrechts, der Katholizismusforschung, der grenzüberschreitenden, vor allem deutsch-französischen Beziehungsgeschichte und der Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen Projekte zur historischen Adelsforschung, zu Kriegskindheiten im 19. und 20. Jahrhundert, zum Themenfeld Jugend und Protest sowie theoriebildende Arbeiten zur neueren Kulturgeschichte. Mehr Informationen dazu finden Sie links unter dem Menüpunkt "Forschung".

Aktuelles

18.10.2018
Veranstaltungshinweis: Vom akademischen Elfenbeinturm zum Studium Generale (Workshop)

Wer Lust auf einen spannenden Workshop mit 19 österreichischen und deutschen Nachwuchswissenschaftler/innen hat, sollte in jedem Fall am 8. und 9. November 2018 im Fakultätssaal des Philosophicums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vorbei schauen. Dort findet die von unserem Mitarbeiter Dr. Martin Göllnitz gemeinsam mit Kim Krämer (M.A.) organisierte Veranstaltung "Vom akademischen Elfenbeinturm zum Studium Generale. Funktion, Aufgabe und Status von Hochschulen und Hochschullehrenden im öffentlichen Raum" statt.

Zum Inhalt: Der Workshop bietet die Gelegenheit, das Verhältnis zwischen Universität und Öffentlichkeit von den Humboldtschen Bildungsreformen bis in die gegenwärtige Moderne zu untersuchen. Es geht darum, die vielfältigen Verbindungen zwischen den (lehrenden, lernenden oder verwaltenden) Akteuren des akademischen Felds und denjenigen des öffentlichen Felds im europäischen Raum zu reflektieren. Eine zentrale Fragestellung für diese Tagung ist die Autonomie des akademischen Feldes, seiner Herausbildung und seiner möglichen Beschränkung gegenüber der Öffentlichkeit, in einer Periode, die durch die Ausdehnung der universitären Institutionen gekennzeichnet ist. Diese Ausdehnung spiegelt sich unter anderem in der Gründung von neuen Disziplinen wider, die mit der Professionalisierung und der Spezialisierung der wissenschaftlichen und intellektuellen Berufe zusammenhängt.

Der internationale Workshop wird gefördert vom Forschungsverbund Universitätsgeschichte und der Universitätsbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Der Workshop und der öffentliche Abendvortrag mit anschließender Diskussion stehen allen Interessierten offen. Weitere Informationen können Sie dem Flyer sowie der Postkarte entnehmen.

 

16.07.2018
Neuerscheinung: Landesgeschichte an der Schule. Stand und Perspektiven

Der Arbeitsbereich Zeitgeschichte freut sich mitteilen zu können, dass der von Dr. Martin Göllnitz (Mainz) und Prof. Dr. Oliver Auge (Kiel) herausgegebene Tagungsband Landesgeschichte an der Schule. Stand und Perspektiven als zweiter Band der Reihe "Landesgeschichte" im Jan Thorbecke-Verlag erschienen ist.

Zum Inhalt: Der Band Landesgeschichte an der Schule dokumentiert die Ergebnisse einer Tagung, die vom 1. bis 2. Dezember 2016 in Kiel stattfand. Der gemeinsame Tenor der 13 Beiträge lautet, die Erkenntnispotentiale der Landes- und Regionalgeschichte sowie die darin enthaltenden fachdidaktischen Kategorien der Exemplarität, des Lebensweltbezuges und der Subjektorientierung nicht zu unterschätzen und zugleich einen differenzierten Blick auf den gegenwärtigen Geschichtsunterricht vorzunehmen. In ihrer komplementären Ausrichtung verdeutlichen die Aufsätze, dass der Dialog zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik auf der einen und den schulischen Lehrkräften auf der anderen Seite zu ertragreichen Ergebnissen führen kann. Der zweite Band der Reihe "Landesgeschichte" nimmt somit eine wichtige Standortbestimmung der modernen Landesgeschichte im Schulunterricht des 21. Jahrhunderts vor.

 

02.07.2018
Dr. Martin Göllnitz von der Bildungsministerin Karin Prien mit dem Wissenschaftspreis der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten ausgezeichnet

Wir freuen uns bekanntgeben zu dürfen, dass die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien am 29. Juni 2018 den Wissenschaftspreis der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten an Dr. Martin Göllnitz für seine Dissertation Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945) verliehen hat.

Alle zwei Jahre - in diesem Jahr zum dritten Mal - werden mit dem über 2.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis herausragende wissenschaftliche Arbeiten gewürdigt, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein und der Erinnerung an diese Zeit und deren darüber hinausgehenden Folgen beschäftigen. Die Veranstaltung mit hochkarätigen Gästen hat sich seit 2014 zu einer Traditionsveranstaltung entwickelt. In diesem Jahr wurde die Preisverleihung in eine Diskussionsveranstaltung eingebettet, an der Prof. Jan Philipp Reemtsma (Vorstand der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur), Felix Klein (Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus) sowie Bascha Mika (Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau und Honorarprofessorin an der Universität der Künste in Berlin) teilnahmen. Den diesjährigen Preisträger nannte die Ministerin einen „Hochkaräter“ und gratulierte nicht nur ihm, sondern auch der Bürgerstiftung zur Wahl.

01.05.2018
Neuerscheinung: Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945)

Der Arbeitsbereich Zeitgeschichte freut sich bekanntzugeben, dass die von Dr. Martin Göllnitz verfasste und mit dem Fakultätenpreis der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft prämierte Dissertation Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945) nun im Jan Thorbecke-Verlag erschienen ist.

Zum Inhalt: Die Grenzlanduniversität Kiel gilt als nationalsozialistische Musterhochschule, an der der Parteiwille regierte und die Professoren und Studierenden dem NS-Regime zuarbeiteten. Doch ausgerechnet zu den studentischen Funktionären des Studentenbundes existiert bislang keine eigenständige Untersuchung. Erstmalig wird daher das jungakademische "Führerkorps am Beispiel der Kieler Universität vor dem Hintergrund einer Politkarriere" betrachtet. Die Studie widmet sich auf breiter Quellen- und Literaturbasis den spannungsreichen, von Kooperation wie Konfrontation geprägten Beziehungen zwischen dem studentischen Funktionärskorps, den Hochschulbehörden und den nationalsozialistischen Staats- und Parteistellen im Zeitraum von 1927 bis 1945 – einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche und zahlreicher politischer Konflikte.