Willkommen!

Herzlich willkommen auf der Homepage des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte des Historischen Seminars der JGU. Hier finden Sie Informationen zu unserem Team, zu Studium und Lehre, zu Forschungsprojekten und zu Kooperationen des Lehrstuhls in Forschung und Lehre.

Köpfe in der Zeitgeschichte: Jede wissenschaftliche Einrichtung lebt von ihren Mitarbeitern - unter dem Menüpunkt "Wir über uns" stellen wir Ihnen unser Team genauer vor.

Studienangebote im Bereich der Zeitgeschichte: Das Lehrangebot des Arbeitsberich Zeitgeschichte ist breit angelegt und umfasst nicht nur die Zeitgeschichte im engeren Sinne, sondern Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus der regionalen, deutschen, europäischen und außereropäischen Geschichte gleichermaßen. Es geht uns vor allem darum, in der Lehre ein breites Spektrum an interessanten Themen anzubieten. Mehr Informationen dazu finden Sie links unter dem Menüpunkt "Studium und Lehre".

Zeithistorisch forschen: Die Forschungsprojekte des Arbeitsbereichs bewegen sich in der regionalen Zeitgeschichte, der Rechtsgeschichte der Neuzeit, der Geschichte des Widerstandes und des Widerstandsrechts, der Katholizismusforschung, der grenzüberschreitenden, vor allem deutsch-französischen Beziehungsgeschichte und der Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen Projekte zur historischen Adelsforschung, zu Kriegskindheiten im 19. und 20. Jahrhundert, zum Themenfeld Jugend und Protest sowie theoriebildende Arbeiten zur neueren Kulturgeschichte. Mehr Informationen dazu finden Sie links unter dem Menüpunkt "Forschung".

Aktuelles

Dissertationspreis der Deutsch-Französischen Hochschule für Dr. Tanja Herrmann

Dr. Tanja Herrmann ist für ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Der zweite deutsch-französische Städtepartnerschaftsboom (1985-1994): Akteure, Motive, Widerstände und Praxis“, die sie im Cotutelle-Verfahren am Arbeitsbereich Zeitgeschichte der JGU und an der Université Paris I Panthéon-Sorbonne abgeschlossen hat, mit dem Dissertationspreis 2019 der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) ausgezeichnet worden (siehe Foto links; © Jacek Ruta/DFH-UFA, v.l.n.r.: David Capitant, Präsident der DFH, Tanja Herrmann, Véronique Dubois von der Apec, Olivier Mentz, Vize-Präsident der DFH). Während der feierlichen Preisverleihung in der Französischen Botschaft in Berlin waren neben der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und dem Hochschulbereich vertreten. Mit dem Dissertationspreis der DFH, der mit 4.500 Euro dotiert ist und von der Association pour l'emploi des cadres finanziert wurde, werden hervorragende deutsch-französische Promotionsprojekte gewürdigt. Weitere Fotos und einen Überblick über die ausgezeichneten Arbeiten gibt es hier.

22.01.2019

Buchvorstellung mit Dr. Matthias Gemählich in Nürnberg

Auf Einladung der Museen der Stadt Nürnberg hat Dr. Matthias Gemählich am 17. Januar in einer öffentlichen Veranstaltung sein Buch „Frankreich und der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher des Zweiten Weltkrieges 1945/46“ vorgestellt. In seinem rund einstündigen Vortrag erläuterte er den französischen Anteil an dem Verfahren vor dem Internationalen Militärtribunal (IMT) und stellte die zentralen Thesen seiner Arbeit heraus (siehe Foto links; © Memorium Nürnberger Prozesse). Mit dem Publikum kam daraufhin eine lebhafte Diskussion über die historische Bedeutung des IMT und die unterschiedlichen Perspektiven der alliierten Siegermächte zustande. Die von Interessenten gut besuchte Buchpräsentation fand im Saal 600 des Nürnberger Justizgebäudes statt – dem historischen Ort des Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher und mehrerer der Nürnberger „Nachfolgeprozesse“. Der durch Umbauarbeiten in den 1960er Jahren erheblich veränderte Gerichtssaal ist heute für Besucher zugänglich und Teil einer Ausstellung, die durch das Memorium Nürnberger Prozesse betreut wird.

08.01.2019

Neuerscheinung: Frankreich und der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1945/46

Zu Beginn des neuen Jahres kann der Arbeitsbereich Zeitgeschichte die erfreuliche Mitteilung machen, dass die Dissertation von Dr. Matthias Gemählich in der Reihe „Transformationen – Differenzierungen – Perspektiven“ im Peter Lang-Verlag erschienen ist. Die Studie wurde mit dem Forschungsförderpreis der Freunde der Universität Mainz 2018 ausgezeichnet.

Inhaltlich bietet sie eine umfassende Analyse der Beteiligung Frankreichs am Prozess gegen die NS-Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärtribunal von Nürnberg, wobei deren politische wie auch juristische Dimension gleichermaßen Berücksichtigung finden. Grundlage für die Studie ist die in weiten Teilen erstmalige Auswertung von zahlreichen Quellen, die sich heute in französischen Archiven und in privaten Nachlässen befinden. Nähere Informationen über die Publikation finden Sie hier.