Willkommen!

Herzlich willkommen auf der Homepage des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte des Historischen Seminars der JGU. Hier finden Sie Informationen zu unserem Team, zu Studium und Lehre, zu Forschungsprojekten und zu Kooperationen des Lehrstuhls in Forschung und Lehre.

Köpfe in der Zeitgeschichte: Jede wissenschaftliche Einrichtung lebt von ihren Mitarbeitern - unter dem Menüpunkt "Wir über uns" stellen wir Ihnen unser Team genauer vor.

Studienangebote im Bereich der Zeitgeschichte: Das Lehrangebot des Arbeitsberich Zeitgeschichte ist breit angelegt und umfasst nicht nur die Zeitgeschichte im engeren Sinne, sondern Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus der regionalen, deutschen, europäischen und außereropäischen Geschichte gleichermaßen. Es geht uns vor allem darum, in der Lehre ein breites Spektrum an interessanten Themen anzubieten. Mehr Informationen dazu finden Sie links unter dem Menüpunkt "Studium und Lehre".

Zeithistorisch forschen: Die Forschungsprojekte des Arbeitsbereichs bewegen sich in der regionalen Zeitgeschichte, der Rechtsgeschichte der Neuzeit, der Geschichte des Widerstandes und des Widerstandsrechts, der Katholizismusforschung, der grenzüberschreitenden, vor allem deutsch-französischen Beziehungsgeschichte und der Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen Projekte zur historischen Adelsforschung, zu Kriegskindheiten im 19. und 20. Jahrhundert, zum Themenfeld Jugend und Protest sowie theoriebildende Arbeiten zur neueren Kulturgeschichte. Mehr Informationen dazu finden Sie links unter dem Menüpunkt "Forschung".

Aktuelles

22.01.2019

Buchvorstellung mit Dr. Matthias Gemählich in Nürnberg

Auf Einladung der Museen der Stadt Nürnberg hat Dr. Matthias Gemählich am 17. Januar in einer öffentlichen Veranstaltung sein Buch „Frankreich und der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegs-verbrecher 1945/46“ vorgestellt. In seinem rund einstündigen Vortrag erläuterte er den französischen Anteil an dem Verfahren vor dem Internationalen Militärtribunal (IMT) und stellte die zentralen Thesen seiner Arbeit heraus (s. Foto rechts; © Memorium Nürnberger Prozesse). Mit dem Publikum kam daraufhin eine lebhafte Diskussion über die historische Bedeutung des IMT und die unterschiedlichen Perspektiven der alliierten Siegermächte des Zweiten Weltkrieges zustande.

Die von Interessenten gut besuchte Buchpräsentation fand im Saal 600 des Nürnberger Justizgebäudes statt – dem historischen Ort des Prozesses gegen die Hauptkriegs-verbrecher und mehrerer der Nürnberger „Nachfolgeprozesse“. Der durch Umbauarbeiten in den 1960er Jahren erheblich veränderte Gerichtssaal ist heute für Besucher zugänglich und Teil einer Ausstellung, die durch das Memorium Nürnberger Prozesse betreut wird.

20.01.2019

Interview von Dr. Martin Göllnitz in der Evangelischen Sonntags-Zeitung

In der aktuellen Ausgabe der Evangelischen Sonntags-Zeitung hat unser Mitarbeiter Dr. Martin Göllnitz ein Interview zu den "Abstiegsängsten von Akademikern" zu Beginn der 1930er-Jahre gegeben, wobei spannende Bezüge zu tagesaktuellen und politischen Themen natürlich nicht ausgespart werden. Im Gespräch mit Nils Sandrisser erklärt er, welche Gruppen besonders anfällig für radikale Rhetorik waren und heute noch sind.

Der vollständige Wortlaut des Interviews kann auf der Homepage der Evangelischen Sonntags-Zeitung (hier klicken) nachgelesen werden. Wir wünschen Ihnen bei der Lektüre wie immer viel Vergnügen!

10.01.2019

Tagungsbericht: Vom akademischen Elfenbeinturm zum Studium Generale

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der Tagungsbericht zu dem von Dr. Martin Göllnitz und Kim Krämer organisierten Workshop ("Vom akademischen Elfenbeinturm zum Studium Generale: Funktion, Aufgabe und Status von Hochschulen und Hochschullehrenden im öffentlichen Raum"), der am 8. und 9. November 2018 an der Universität Mainz stattgefunden hat, heute auf der Informationsplattform H-Soz-Kult veröffentlicht wurde.

Der von Ronja Kieffer (Arbeitsbereich Neueste Geschichte der Universität Mainz) verfasste Bericht bündelt die im Workshop gewonnenen Ergebnisse wie Erkenntnisse und zeigt neue Perspektiven für die universitäts- und wissenschaftsgeschichtliche Forschung auf. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre (hier klicken).

 

08.01.2019

Neuerscheinung: Frankreich und der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1945/46

Zu Beginn des neuen Jahres kann der Arbeitsbereich Zeitgeschichte die erfreuliche Mitteilung machen, dass die Dissertation von Dr. Matthias Gemählich in der Reihe „Transformationen – Differenzierungen – Perspektiven“ im Peter Lang-Verlag erschienen ist. Die Studie wurde mit dem Forschungsförderpreis der Freunde der Universität Mainz 2018 ausgezeichnet.

Inhaltlich bietet sie eine umfassende Analyse der Beteiligung Frankreichs am Prozess gegen die NS-Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärtribunal von Nürnberg, wobei deren politische wie auch juristische Dimension gleichermaßen Berücksichtigung finden. Grundlage für die Studie ist die in weiten Teilen erstmalige Auswertung von zahlreichen Quellen, die sich heute in französischen Archiven und in privaten Nachlässen befinden. Nähere Informationen über die Publikation finden Sie hier.