Willkommen!

Herzlich willkommen auf der Homepage des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte des Historischen Seminars der JGU. Hier finden Sie Informationen zu unserem Team, zu Studium und Lehre, zu Forschungsprojekten und zu Kooperationen des Lehrstuhls in Forschung und Lehre.

Köpfe in der Zeitgeschichte: Jede wissenschaftliche Einrichtung lebt von ihren Mitarbeitern - unter dem Menüpunkt "Wir über uns" stellen wir Ihnen unser Team genauer vor.

Studienangebote im Bereich der Zeitgeschichte: Das Lehrangebot des Arbeitsberich Zeitgeschichte ist breit angelegt und umfasst nicht nur die Zeitgeschichte im engeren Sinne, sondern Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus der regionalen, deutschen, europäischen und außereropäischen Geschichte gleichermaßen. Es geht uns vor allem darum, in der Lehre ein breites Spektrum an interessanten Themen anzubieten. Mehr Informationen dazu finden Sie links unter dem Menüpunkt "Studium und Lehre".

Zeithistorisch forschen: Die Forschungsprojekte des Arbeitsbereichs bewegen sich in der regionalen Zeitgeschichte, der Rechtsgeschichte der Neuzeit, der Geschichte des Widerstandes und des Widerstandsrechts, der Katholizismusforschung, der grenzüberschreitenden, vor allem deutsch-französischen Beziehungsgeschichte und der Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen Projekte zur historischen Adelsforschung, zu Kriegskindheiten im 19. und 20. Jahrhundert, zum Themenfeld Jugend und Protest sowie theoriebildende Arbeiten zur neueren Kulturgeschichte. Mehr Informationen dazu finden Sie links unter dem Menüpunkt "Forschung".

Aktuelles
01.06.2018
Dr. Matthias Gemählich mit dem Forschungsförderpreis der Freunde der Universität Mainz ausgezeichnet

Für seine Dissertation über das Thema Frankreich und der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher 1945/46 wurde unserem Mitarbeiter Dr. Matthias Gemählich beim diesjährigen Dies Academicus der JGU, der am 30. Mai 2018 stattfand, der Forschungsförderpreis der Freunde der Universität Mainz verliehen. Die Übergabe der Urkunde erfolgte in einer feierlichen Zeremonie durch den Vizepräsidenten der Universität Prof. Dr. Stefan Müller-Stach siehe Foto links. Mit dem Forschungsförderpreis, der mit 3.000 Euro dotiert ist, zeichnen die Freunde der Universität Mainz e.V. herausragende Abschlussarbeiten unter den jährlich etwa 700 an der JGU abgeschlossenen Dissertationen aus. Matthias Gemählich ist einer von insgesamt fünf Preisträgern, die in diesem Jahr die Auszeichnung erhielten. Weitere Fotos vom Dies Academicus 2018 und einen Überblick über die ausgezeichneten Abschlussarbeiten gibt es hier.

01.05.2018
Neuerscheinung: Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945)

Der Arbeitsbereich Zeitgeschichte freut sich bekanntzugeben, dass die von Dr. Martin Göllnitz verfasste und mit dem Fakultätenpreis der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft prämierte Dissertation Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945) nun im Jan Thorbecke-Verlag erschienen ist.

Zum Inhalt: Die Grenzlanduniversität Kiel gilt als nationalsozialistische Musterhochschule, an der der Parteiwille regierte und die Professoren und Studierenden dem NS-Regime zuarbeiteten. Doch ausgerechnet zu den studentischen Funktionären des Studentenbundes existiert bislang keine eigenständige Untersuchung. Erstmalig wird daher das jungakademische "Führerkorps am Beispiel der Kieler Universität vor dem Hintergrund einer Politkarriere" betrachtet. Die Studie widmet sich auf breiter Quellen- und Literaturbasis den spannungsreichen, von Kooperation wie Konfrontation geprägten Beziehungen zwischen dem studentischen Funktionärskorps, den Hochschulbehörden und den nationalsozialistischen Staats- und Parteistellen im Zeitraum von 1927 bis 1945 – einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche und zahlreicher politischer Konflikte. ...

23.04.2018
Verleihung des Fakultätenpreises der Universitäts-Gesellschaft 2018 an Dr. Martin Göllnitz

Copyright: SHUG, Foto: Björn Schaller

Herzlichen Glückwunsch! Unser Mitarbeiter Dr. Martin Göllnitz hat am 21. April 2018 für seine Dissertation "Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945)" im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft den mit insgesamt 3.000 Euro dotierten Fakultätenpreis der Universitäts-Gesellschaft 2018 zugesprochen bekommen! Der Preis unterstreicht die vorbildliche Quellenrecherche und wissenschaftliche Methodik, die der Doktorarbeit zugrunde liegen. In seiner Laudatio machte Prof. Dr. Ludwig Steindorff deutlich, dass die von Herrn Göllnitz eruierten Ergebnisse für die moderne Funktionärsforschung wie für die vergleichende Universitätsgeschichte gleichermaßen von hoher Bedeutung sind.

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18.04.2018
Internationale Sommeruniversität 2018: "War and revolution - The German-Danish border region after the First World War"

Der Arbeitsbereich Zeitgeschichte freut sich bekanntgeben zu dürfen, dass die Universität Mainz, vertreten durch Dr. Martin Göllnitz vom Arbeitsbereich Zeitgeschichte, erstmalig an der deutsch-dänischen Sommeruniversität teilnehmen und passend zum Jubiläumsjahr 2018 auch den thematischen Zuschnitt samt dazugehöriger Keynote verantworten wird. Zehn Mainzer Studentinnen und Studenten werden vom 18. bis 24. August 2018 gemeinsam mit 40 deutschen, dänischen und internationalen Studierenden sowie renommierten Fachexperten die historischen Entwicklungen seit 1918 auf gesellschaftlicher, politischer und kultureller Ebene betrachten und danach fragen, wie zwei Weltkriege und ein reaktionärer Grenzrevisionismus aber auch kulturelle Revolutionen und ein wachsendes Verständnis füreinander das Leben in Grenzgebieten beeinflusst und verändert haben. Die Geschichte der deutsch-dänischen Grenzregion wird dabei stets im europäischen wie globalen Kontext analysiert, sodass die heutige Region Sønderjylland/Schleswig als Fallbeispiel einer Grenzregion dient.

Die Sommeruniversität wird vom Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, dem Arbeitsbereich Zeitgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, dem Negot Studium und dem Zentrum für Grenzregionstudien der Süddänischen Universität (Odense), der Ausländerförderung der Konrad-Adenauer Stiftung, der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein, dem Bund Deutscher Nordschleswiger und der Dänischen Zentralbibliothek für Südschleswig organisiert. Die Sommeruniversität bietet den Studierenden einen innovativen Studienort für einen fachlich interdisziplinären und interkulturellen Austausch.

Weitere Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer (als PDF).


Kolloquium 70 Jahre Rheinland-Pfalz

Anlässlich des 70jährigen Bestehens von Rheinland-Pfalz fand vom 21. bis 23. Juni 2017 in der Staatskanzlei Mainz ein Kolloquium statt, das von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landtagspräsident Hendrik Hering eröffnet wurde. Die von der Kommission des Landtags für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz veranstaltete Tagung verknüpfte zeithistorische und politikwissenschaftliche Perspektiven. In je drei Themenblöcken in den beiden Kategorien „Politik und Regieren, zeithistorische Vertiefungen“ sowie „Ausgewählte Aspekte des Regierungssystems“ wurde der neueste Forschungsstand aufgezeigt. Maßgeblich koordiniert wurde das Kolloquium von Univ.-Prof. Dr. Mauela Glaab (Universität Koblenz-Landau) und Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener.


Matthias Gemählich bei der Tagung « Le procès Barbie – 30 ans après »

Am 14. Mai 2017 veranstaltete die französische Gedenkstätte Maison d’Izieu eine Tagung, auf der Zeitzeugen und Wissenschaftler aus mehreren europäischen Ländern anlässlich des 30. Jahrestages auf den Prozess gegen Klaus Barbie aus dem Jahr 1987 zurückblickten. Unser Mitarbeiter Matthias Gemählich nahm als Referent an der Veranstaltung teil. Im ersten Panel diskutierte er mit der Historikerin Annette Wieviorka und dem Juristen Michel Massé über den Straftatbestand der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und dessen Ursprünge im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Ein Mitschnitt der gesamten Tagung kann unter folgendem Link angesehen werden (Matthias Gemählichs Redebeitrag beginnt bei 58:45):

http://www.pole-tv.com/memorializieu/live.html