Publikationen

Wir dokumentieren auf dieser Seite vorrangig aktuellere Pubikationen der letzten Zeit. Diese Dokumentation soll vor allem einen Einblick in das Forschungsprofil unserer Abteilung geben. Vollständige Publikationslisten der einzelnen Mitarbeiter finden Sie auf den Seiten der Mitarbeiter selbst. Zum Profil des Arbeitsbereichs gehören insbesondere die Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, des Landes Rheinland-Pfalz, die Geschichte des Widerstandes, die zeithistorische Katholizismusforschung und die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen.

Einzelschriften und Beiträge von MitarbeiterInnen des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte

 

Martin Göllnitz / Oliver Auge (Hrsg.)

Landesgeschichte an der Schule. Stand und Perspektiven

Ostfildern 2018 (Landesgeschichte, 2).

Der Band "Landesgeschichte an der Schule" dokumentiert die Ergebnisse einer Tagung, die vom 1. bis 2. Dezember 2016 in Kiel stattfand. Der gemeinsame Tenor der 13 Beiträge lautet, die Erkenntnispotentiale der Landes- und Regionalgeschichte sowie die darin enthaltenden fachdidaktischen Kategorien der Exemplarität, des Lebensweltbezuges und der Subjektorientierung nicht zu unterschätzen und zugleich einen differenzierten Blick auf den gegenwärtigen Geschichtsunterricht vorzunehmen.
In ihrer komplementären Ausrichtung verdeutlichen die Aufsätze, dass der Dialog zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik auf der einen und den schulischen Lehrkräften auf der anderen Seite zu ertragreichen Ergebnissen führen kann. Der zweite Band der Reihe "Landesgeschichte" nimmt somit eine wichtige Standortbestimmung der modernen Landesgeschichte im Schulunterricht des 21. Jahrhunderts vor.

 

Martin Göllnitz

Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945)

Ostfildern 2018 (Kieler Historische Studien, 44).

Die Grenzlanduniversität Kiel gilt als nationalsozialistische Musterhochschule, an der der Parteiwille regierte und die Professoren und Studierenden dem NS-Regime zuarbeiteten. Doch ausgerechnet zu den studentischen Funktionären des Studentenbundes existiert bislang keine eigenständige Untersuchung. Erstmalig wird daher das jungakademische Führerkorps am Beispiel der Kieler Universität vor dem Hintergrund einer Politkarriere betrachtet. Die Studie widmet sich auf breiter Quellen- und Literaturbasis den spannungsreichen, von Kooperation wie Konfrontation geprägten Beziehungen zwischen dem studentischen Funktionärskorps, den Hochschulbehörden und den nationalsozialistischen Staats- und Parteistellen im Zeitraum von 1927 bis 1945 – einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche und zahlreicher politischer Konflikte.

 

Martin Göllnitz [mit Knut-Hinrik Kollex und Thomas Wegener Friis]

Blandt revolutionære og “Rigsfjender” i Slesvig-Holsten 1917-1920, in: Arbejderhistorie. Tidsskrift for historie, kultur og politik (2017) H. 2, S. 126-149.

In the late 19th century of Schleswig-Holstein, the bourgeoisie perceived two major threats to the political order: the socialist movement and the Danish minority. Thus, the government and organizations countered both with laws and repression, though without much success. The deep crisis which followed the German defeat of the first World War gave both groups a historical chance, and showed that the widespread fears were not justified: In November 1918 sailors mutinied without the violence and chaos which followed the Russian October Revolution; in 1920 northern Schleswig was seceded after an orderly referendum. Still, 1918 and 1920 the Weimar republic and the province of Schleswig-Holstein was shaken by a high degree of domestic political violence. After the first World War, Germany failed in overcoming the state of a “post-war society”. The militant behaviour of the developing political right and the swiftly founded paramilitary associations played a key role from 1919 onwards. Even though, the war experiences paired with the defeat and subsequent revolution, it is nowadays seen as the main cause for extreme violence, as well as antagonism to the republic. Many other aspects can be identified, turning the associated causes into an inextricable tangle of motifs.

 

Michael Kißener

Boehringer Ingelheim im Nationalsozialismus. Studien zur Geschichte eines mittelständischen chemisch-pharmazeutischen Unternehmens.
Stuttgart 2015.

Der Band "Deutschland - Frankreich - Polen seit 1945. Transfer und Kooperation" untersucht mit dem „Weimarer Dreieck“ etablierte neue Kooperationsform in Europa. Er beleuchtet zentrale Entwicklungen nach 1945 in den Beziehungen zwischen Deutschland, Frankreich und Polen sowie die Auswirkungen auf die Akteure des Beziehungsgeflechtes. Deutlich wird, dass politische, wirtschaftliche und kulturelle Initiativen von den Regierungen sowie den Zivilgesellschaften ausgingen. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit die westdeutsch-französische Aussöhnung als ein Anhaltspunkt verstanden werden kann und die anderen Beziehungsachsen inspirierte. Zugleich fordern auch die deutsch-polnischen und französisch-polnischen Beziehungen die deutsch-französische Kooperation heraus, sich in einem immer multinationaleren Europa stets neu zu erfinden.
Die Publikation (ISBN 978-2-87574-209-4, 291 S., 44,90 Euro), entstand u.a. auf Grundlage der Kooperation des Historischen Seminars mit dem CNRS Paris und der damit verbundenen Forschungspartnerschaft zwischen Dr. Corine Defrance und Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener.

 

Markus Würz

Kampfzeit unter französischen Bajonetten. Die NSDAP in Rheinhessen in der Weimarer Republik

Stuttgart 2012 (Geschichtliche Landeskunde, 70)

Der Aufstieg der NSDAP nach dem Ersten Weltkrieg vollzog sich in den linksrheinischen Gebieten Deutschlands vor dem Hintergrund der alliierten Besetzung der Rheinlande. Die Besatzungspolitik der Alliierten stellte die NS-Partei dabei vor Herausforderungen, die sich grundlegend von denen in den unbesetzten Gebieten unterschied. Anhand einer Fallstudie über die Entwicklung der Hitler-Partei in der zum Volksstaat Hessen gehörigen Provinz Rheinhessen, die zwischen 1918 und 1930 von französischen Truppen besetzt war, untersucht die Arbeit erstmals den Aufstieg der NS-Partei "unter französischen Bajonetten". Sie zeigt, wie sich der Nationalsozialismus in einem Spannungsfeld zwischen Überwachung und Repression durch die französische Besatzungsmacht auf der einen Seite und sich begünstigend auswirkenden Folgen der Besatzung auf der anderen Seite ausbildete und etablierte.

 

Kahlenberg, Friedrich P. / Kißener, Michael (Hrsg.):

Kreuz-Rad-Löwe. Rheinland-Pfalz. Ein Land und seine Geschichte. Bd. 2: Vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zum 21. Jahrhundert.

Darmstadt und Mainz 2012.

mit Beiträgen u.a. von Michael Kißener, Andreas Linsenmann, Pia Nordblom und Markus Würz.

Das dreibändige Werk "Kreuz-Rad-Löwe. Rheinland-Pfalz. Ein Land und seine Geschichte" ist die erste historische Gesamtdarstellung ihrer Art für das Gebiet des heutigen Bundeslandes. In den beiden Textbänden führen rund 40 Autoren – Archäologen, Archivare, Kulturanthropologen und Historiker – den Leser durch die reiche historische Vergangenheit des Territoriums: von der Steinzeit über die römische Herrschaft, die geistlichen und weltlichen Territorien in Mittelalter und früher Neuzeit über das 19. und 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart des Bundeslandes. Im dritten Band präsentiert das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz eine "Historische Statistik" des Raumes.

 

Andreas Frings, Andreas Linsenmann, Sascha Weber (Hrsg.):

Vergangenheiten auf der Spur. Indexikalische Semiotik in den historischen Kulturwissenschaften

Bielefeld 2012 (Mainzer Historische Kulturwissenschaften)

Die modernen Kulturwissenschaften können im Anschluss an Carlo Ginzburg als Ausprägungen eines seit dem 19. Jahrhundert dominanten semiotischen Indizienparadigmas angesehen werden, das an sehr alte Formen der Spurensuche und des Fährtenlesens anknüpft. Die modernen Historischen Kulturwissenschaften jedoch betreiben eine Engführung des Zeichenbegriffs auf Symbole, auf Zeichen, denen vom Akteur selbst bereits eine Bedeutung zugeschrieben wird. Die Beiträge in diesem Band stellen dem die fundierte These entgegen, dass der indexikalische Zeichenbegriff, die »Spur«, methodisch und theoretisch Vorrang haben sollte.

 

Cover Grenzen_und_Aussoehnung

Bernhard, Ludwig; Linsenmann, Andreas (èd./Hrsg.):

Frontières et réconciliation. L'Allemagne et ses voisins depuis 1945 / Grenzen und Aussöhnung. Deutschland und seine Nachbarn seit 1945

Frankfurt am Main 2011 (L'Allemagne dans les relations internationales / Deutschland in den internationalen Beziehungen, 1)

Welche Rolle haben Grenzen und Grenzräume in den Aussöhnungsprozessen Deutschlands mit seinen Nachbarn seit 1945 gespielt – und welche Rolle spielen sie bis heute? Diesen Fragen geht eine bilinguale Publikation nach, die Dr. Andreas Linsenmann gemeinsam mit Dr. Bernard Ludwig von der Universität Paris I Panthéon-Sorbonne (Institut Pierre Renouvin/UMR Irice) herausgegeben hat (ISBN 978-90-5201-719-8). Mithilfe verschiedener Disziplinen von der Geschichtswissenschaft bis Linguistik werden binationale Beispiele untersucht. Dabei werden Parallelen und Besonderheiten erkennbar. So wirkten die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg sowie der Kalte Krieg stets bremsend oder beschleunigend auf Versöhnungsprozesse. Mitunter bildeten Grenzregionen Brückenköpfe der Versöhnung, selten waren sie jedoch bestimmend für den Gesamtprozess. Im Kontext der Entwicklung grenzüberschreitender Zusammenarbeit, etwa in Form transnationaler Euro-Regionen, bleiben Grenzräume zudem wichtige Akteure der Versöhnung, die es in besonderer Weise ermöglichen, nationale Gegensätze hinter sich zu lassen.

 

Cover Zwischenraeume

Prettenthaler-Ziegerhofer, Anita; Kißener, Michael; Kusber,Jan:
Zwischenräume. Grenznahe Beziehungen in Europa seit den 1970er Jahren

Innsbruck 2011.

Europa wächst zusammen: Die trennende Wirkung nationaler Grenzen nimmt seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert spürbar ab. Doch wie gestaltet sich dieser Wandel im nachbarschaftlichen Nahbereich von Nationen in Grenzräumen? Spielen Grenzräume eine besondere Rolle im transnationalen Austausch, werden sie zu Motoren zwischenstaatlicher Annäherung? Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes, Vertreter unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen, untersuchen diese Fragen für die Zeit seit den 1970er Jahren.

 

Dissertation Linsenmann

Linsenmann, Andreas:
Musik als politischer Faktor. Konzepte, Intentionen und Praxis französischer Umerziehungs- und Kulturpolitik in Deutschland 1945–1949/50.

Tübingen 2010 (edition lendemains, 19).

Angesichts der Frage, welche Faktoren den Nationalsozialismus ermöglicht haben, richtete sich der Blick der französischen Besatzungsmacht 1945 nicht nur auf politische Gesichtspunkte, sondern auch verstärkt auf Aspekte kultureller Prägung – und dabei insbesondere auf den Bereich Musik. Die Deutschen seien der Überzeugung, das „einzige wirklich musikalische Volk“ zu sein. Wenn man sie zu der Einsicht bringe, dass Musik kein „Monopol Deutschlands“ sei, würde, so die Überlegung, ein Eckstein der rassistischen Ideologie in sich zusammenstürzen. Diese Annahme wurde zum Ausgangspunkt eines Konzepts, das auf eine Umerziehung mit musikalischen Mitteln abzielte und bis 1950 mit bis zu 2.500 Konzerten umgesetzt wurde. Die Studie analysiert diese Anstrengungen erstmals und formuliert anhand dessen Funktionsmodelle französischer Umerziehungs- und Kulturpolitik insgesamt.

 

Rhh Wege NS

Herausgegeben vom Förderverein Projekt Osthofen e.V. durch Michael Kißener:

Rheinhessische Wege in den Nationalsozialismus. Studien zu rheinhessischen Landgemeinden von der Weimarer Republik bis zum Ende der NS-Diktatur.

Worms 2010.

Der Nationalsozialismus gilt als eine der am besten untersuchten Phasen der deutschen Geschichte. In der Regionalforschung sind aber nach wie vor viele Fragen offen, so auch in Rheinhessen. Der vorliegende Band betritt daher vielfach Neuland. Anhand von sechs Fallbeispielen erlaubt er einen Einblick in Entstehung und Realisierung der NS-Herrschaft in Rheinhessen. Im Vordergrund stehen konkrete Personen, die die Durchsetzung und Aufrechterhaltung der lokalen NS-Herrschaft ermöglicht haben. Aber auch Opfer werden benannt und ihre Schicksale, soweit möglich, dokumentiert. Dabei zeigt sich, dass die brutale Alltagsrealität der NS-Diktatur im engen dörflichen Milieu noch erschreckendere Züge annehmen konnte als in Städten. Der Band bietet damit über die konkreten Erträge hinaus wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der Etablierung und Entwicklung der NS-Diktatur insgesamt.

 

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild Zivilgesellschaftliche AnnäherungDefrance, Corinne; Kißener, Michael; Nordblom, Pia (Hrsg.):

Zivilgesellschaftliche Annäherungen. Wege der Verständigung zwischen Deutschen und Franzosen nach 1945.

Tübingen 2010 (edition lendemains, 7).

Weitere Informationen finden Sie hier (pdf-Dokument).

Hummel, Karl-Joseph, Kißener, Michael:

Die Katholiken und das Dritte Reich. Kontroversen und Debatten.

Paderborn 2009 / 2., durchgesehene Auflage 2010.

Michael Kißener (Hrsg.):

Der Weg in den Nationalsozialismus 1933/34.

Darmstadt 2009 (Neue Wege der Forschung).

Michael Kißener (Hrsg.):

Germersheim im 20. Jahrhundert. Wege einer Festungsstadt in die Mitte Europas.

Ubstadt-Weiher u.a. 2008.

Germersheim hat im 20. Jahrhundert eine rasante Entwicklung durchlaufen. Aus einer in einen Festungsgürtel eingezwängten wirtschaftsschwachen Kleinstadt ist ein prosperierendes Mittelzentrum geworden. Vor allem die europäische Integration rückte Germersheim von strukturschwacher Grenznähe in eine Kernregion des europäischen Binnenmarktes. Der vorliegende Band erschließt die Stadtgeschichte Germersheims in Beiträgen ausgewiesener Historiker thematisch und zeigt dabei, wie eng lokale Geschichte im 20. Jahrhundert mit allgemeinen historischen Entwicklungen verwoben ist. Die dem Band beigefügte CD-ROM versteht sich als Ergänzung zum Buch. Mit ihr werden dem Benutzer über 300 Bild- und 60 Textdokumente zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bietet die CD-ROM die einzigartige Möglichkeit, historisches Filmmaterial zugänglich zu machen: 29 Filmsequenzen eröffnen einen bewegten Eindruck von Ereignissen und Entwicklungen und veranschaulichen so in den Aufsätzen beschriebene Themen.

Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 2008

Michael Kißener:

Auf der Suche nach Antwort. Historische Deutungen der nationalsozialistischen Verfolgungsverbrechen, in: Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 2008, Schriftenreihe des Landtags Rheinland-Pfalz (39) Hrsg.vom Päsident des Landtags Rheinland-Pfalz, Mainz 2008, S. 15-30.

Rheinland-Pfalz ist 60. Vorträge zu den Etappen rheinland-pfälzischer Zeitgeschichte 1947 - 2007. Hrsg. von der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz. Bearb. von Marianne Rohde. Mainz 2008.

Beiträge von Prof. Kißener:

  • Neuorientierung, Konsolidierung, Paradigmenwechsel, S. 25-39.
  • Was das Land zusammen hielt, S. 61-78.

 

Karl Kardinal Lehmann, Michael Kißener:Das letzte Wort haben die Zeugen: Alfred Delp (1907 -1945).

Mainz 2007. Erschienen in der Reihe Mainzer Perspektiven: Orientierungen 6.

Michael Kißener:

Kleine Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz 1945-2005. Wege zur Integration eines "Nachkriegsbundeslandes".

Karlsruhe 2006 (Regionalgeschichte - fundiert und kompakt).
Diese Publikation ist über die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz kostenlos beziehbar.

Michael Kißener:

Das Dritte Reich.

Darmstadt 2005 (Kontroversen um die Geschichte).

Das Dritte Reich ist und bleibt die offene Wunde, das zentrale Ereignis der deutschen Geschichte. Michael Kißener beschreibt und analysiert die zentralen wissenschaftlichen wie öffentlichen Auseinandersetzungen um den NS-Staat der letzten 60 Jahre. Dabei geht es um die Person Adolf Hitlers, die Verantwortung für den Holocaust und die Schuld verschiedener Institutionen und Gruppen, um den Überfall auf die Sowjetunion, den Widerstand und die unterschiedlichen Formen der Vergangenheitsbewältigung nach 1945. Wer den Nationalsozialismus und den heutigen Umgang mit unserer Geschichte wirklich verstehen will, braucht diese Einführung in die zentralen Streitpunkte.

Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Neue Folge)

Im Jahr 2002 hat sich unter Leitung des Vizepräsidenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Johannes Preuß, der "Forschungsverbund für Universitätsgeschichte" an der Johannes Gutenberg-Universität gebildet. Ihm gehören Vertreter der örtlichen Archive und Bibliotheken ebenso an wie eine Reihe von Professoren der Universität, die sich der Erforschung und Dokumentation der neueren Universitätsgeschichte (nach 1946) widmen möchten. Die Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Forschungen zur Geschichte der Universität dokumentieren, erscheinen seit 2004 in Neuer Folge.

EINZELDARSTELLUNGEN
Andreas Lehnardt
Die Jüdische Bibliothek an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1938–2008. Eine Dokumentation
(Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neue Folge, 8)
Mainz 2009.

Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz NF 7Michael Kißener (Hrsg.), Friedrich Moll (Hrsg.)Ut omnes unum sint. Teil 3: Gründungsprofessoren der Chemie und Pharmazie

(Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neue Folge, 7)
Mainz 2009.

 

Birgit Kita, Alexandra Vinzenz, Laura Heeg, Catharina Lathomus (Hrsg.)
Von der Flak-Kaserne zum Glashaus. Mainzer Universitätsarchitektur 1938–1998
(Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neue Folge, 6)
Mainz 2008.

Hans-Christian Petersen, Jan Kusber (Hrsg.)
Neuanfang im Westen. 60 Jahre Osteuropaforschung in Mainz
(Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neue Folge, 5)
Mainz 2007.

Michael Kissener, Helmut Mathy (Hrsg.)
Ut omnes unum sint. Teil 2: Gründungspersönlichkeiten der Johannes Gutenberg-Universität
(Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neue Folge, 3)
Mainz 2006.

Michael Kissener, Helmut Mathy (Hrsg.)

Ut omnes unum sint. Teil 1: Gründungspersönlichkeiten der Johannes Gutenberg-Universität
(Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neue Folge, 2)
Mainz 2005.

Markus Nagel
Von der Stiftungsprofessur für Buch-, Schrift- und Druckwesen zum Institut für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
(Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neue Folge, 1)
Mainz 2004.

ZEITZEUGENERINNERUNGEN

 

Karlheinz Kimmel
Die Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1948–1968
(Beiträge zur Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Neue Folge, Zeitzeugenerinnerungen, 1)
Mainz 2007.