Allgemein

Wintersemester 2013/14

Vorträge

  • Dr. Pia Nordblom / Dr. Ulrich Wien (Universiät Koblenz-Landau)
    ...schneller, höher,stärker, weiter? Sport in der Paflz seit dem 19. Jahrhundert
    Wissenschaftliche Tagung des Historischen Vereins der Pfalz in Kooperation mit dem Sportbund Pfalz und dem Verein Pfälzische Sportgeschichte
    18. Oktober 2013, Einführung in die Tagung
    19. Oktober 2013, Abschluss: Bilanz und Perspektiven der Sportgeschichte in der Pfalz
    18./19. Oktober 2013, Sportschule Endenkoben
  • Prof. Dr. Michael Kißener
    Ein Unternehmer im „Jahrhundert der Widersprüche“ Dr. Ernst Boehringer, das chemisch-pharmazeutische Unternehmen C.H. Boehringer Sohn in Ingelheim und der Nationalsozialismus
    30. Oktober 2013, 18:30 Uhr, Universität Wien, Institut für Zeitgeschichte
  • Prof. Dr. Michael Kißener
    Die deutsch-französischen Beziehungen und die Kirchen im 19. und 20. Jahrhundert
    Vortrag anläßlich des Beginns der Vortragsreihe "Deutschland, Frankreich und die Kirchen" im Institut Français de Mayence
    2. Dezember 2013, Mainz
  • Prof. Dr. Michael Kißener
    Heimatfront. Mainz und der Südwesten im Ersten Weltkrieg
    Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe "Zeitenwende. 100 Jahre Erster Weltkrieg" in Zusammenarbeit mit Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
    28. Januar 2014, 18:30 Uhr im Erbacher Hof, Mainz
  • Prof. Dr. Michael Kißener
    Bayern und Preußen am Rhein - Im 19. und 20. Jahrhundert
    Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "KREUZ-RAD-LÖWE. Rheinlandpfalz. Ein Land und seine Geschichte" in Zusammenarbeit mit dem Landtag Rheinland-Pfalz und der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz
    5. Februar 2014, 19 Uhr Pfälzer Residenz Weinstube, München
  • Dr. Andreas Linsenmann
    Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler und Frankreich
    Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe "Deutschland, Frankreich und die Kirchen" im Institut Français de Mayence
    17. Februar 2014, 18 Uhr
  • Prof. Dr. Michael Kißener
    Regionalismus im Nationalsozialismus
    im Rahmen der Tagung "Josef Bürckel. Nationalsozialistische Herrschaft und Gefolgschaft in der Pfalz"
    21. März 2014, 9:00 Uhr, Neustadt an der Weinstraße (Saalbau)

Tagungen

"… Schneller, höher, stärker, weiter?"

Unter diesem Titel fand am 18. und 19. Oktober 2013 in Edenkoben eine wissenschaftliche Tagung zum Thema Sport in der Pfalz im 19. Jahrhundert statt. Konzipiert wurde die Tagung von Dr. Pia Nordblom und Dr. Ulrich Wien (Universität Koblenz-Landau).

„Hobsbawm, Newton und Jazz“
Eric J. Hobsbawm gilt als einer der wirkmächtigsten Historiker des von ihm in viel zitierter Diktion als „Zeitalter der Extreme“ charakterisierten 20. Jahrhunderts. Wenig bekannt ist, dass sich Hobsbawm zeitlebens mit Jazz beschäftigte – und zwar sowohl als ästhetisches wie auch als soziokulturelles, politisches und allgemein historisches Phänomen. Bereits 1959 hat Hobsbawm unter dem Pseudonym Francis Newton eine bis heute analytisch und methodisch frappierend aktuelle Monographie zum Thema publiziert: The Jazz Scene.
In einer von Dr. Andreas Linsenmann gemeinsam mit Dr. Thorsten Hindrichs veranstalteten Tagung vom 15. bis 16. November 2013 wurde dieser Teil von Hobsbawms Werk multiperspektivisch analysiert und auf Erklärungspotenzial für aktuelle Fragen hin untersucht.
http://www.musikwissenschaft.uni-mainz.de/musikwissenschaft/files/2013-10-22_Hobsbawm_Prospekt_A5.pdf

Tagung zu Herrschaft und Gefolgschaft in der Pfalz
Der rasche Aufstieg der NSDAP in der Pfalz und die Expansion des Gaues „Rheinpfalz“ sind eng verbunden mit der Person des Gauleiters Josef Bürckel. Eine wissenschaftliche Tagung am 21. März 2014 in Neustadt a.d.Weinstraße ging der Frage nach, welche Rolle Bürckel bei der Errichtung, Stabilisierung und dem Ausbau des nationalsozialistischen Herrschafts- und Terrorapparates spielte. Sie wurde veranstaltet vom Historischen Seminar der JGU Mainz, dem Landesarchiv Speyer, der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, OK-TV Ludwigshafen sowie der Stadt Neustadt a.d.W.

Weiter Informationen finden Sie im Tagungsflyer: Flyer_Tagung_Buerckel.pdf

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Barbara Jahn

1. Kontakt

Bitte beachten Sie, dass Frau Jahn nicht mehr an der JGU angestellt ist.

2. Lebenslauf

Promotion zum Thema „Erziehungsstrategien und -praktiken im deutschen Adel 1945–1975“

seit 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Zeitgeschichte (Prof. Dr. Michael Kißener) des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2014–2016 Freiberufliche Mitarbeiterin des „Militärhistorischen Museums der Bundeswehr“, Berlin-Gatow im Rahmen der Museumspädagogik

2006–2013 Studium der Neueren und Neuesten Geschichte (Magister Artium), der Mittelalterlichen Geschichte und der Klassischen Archäologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

2011–2012 Erasmus-Aufenthalt an der Université Catholique de Lille, Frankreich, im Studiengang Geschichte mit den Schwerpunkten „Histoire de France“, „Archéologie classique et médiévale“ und „Langue française“

2005–2011 Studium der Journalistik (Diplom), der Neueren und Neuesten Geschichte und Neueren deutschen Literaturwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

 

3. Veröffentlichungen

3.1. Herausgeberschaften

Markus Raasch/Stefan Fischer/Barbara Jahn u. a. (Hg.), Die deutsche Gesellschaft und der konservative Heroe. Der Bismarckmythos im Wandel der Zeit, Aachen 2010.

3.2. Aufsätze

Barbara Jahn, „Sic transit gloria mundi“? Der katholische Adel nach 1945, in: Andreas Linsenmann/Markus Raasch (Hg.), Die Zentrumspartei im Kaiserreich. Bilanz und Perspektive, München 2015, S. 457–482.

Barbara Jahn, „Eine Klasse, die von Rechts wegen keine mehr sein sollte“ – Der Adel in der frühen Bundesrepublik, in: Markus Raasch (Hg.), Adeligkeit, Katholizismus, Mythos. Neue Perspektiven auf die Adelsgeschichte der Moderne (Elitenwandel in der Moderne, 15), München 2014, S. 262–287.

3.3. Rezensionen

Rezension zu: Michael Seelig, Alltagsadel. Der ehemalige ostelbische Adel in der Bundesrepublik Deutschland 1945/49–1975, Köln u.a. 2015, in: H-Soz-Kult, 29.01.2016, http://www.hsozkult.de/pulicationreview/id/rezbuecher-25056.

3.4. Tagungsberichte

Barbara Jahn, „Children and War. Reflecting on Wartime Childhood across the Centuries (Kinder und Krieg. Epochenübergreifende Analyse zu «Kriegskindheiten» im Wandel)“. Tagung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 22.–23. März 2015, in: MGZ 1–2/74 (2015), S. 221–226.

 

4. Mitgliedschaften

Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.

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Rheinhessische Landgemeinden in der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus (abgeschlossen)

Mit dem Forschungsprojekt "Rheinhessische Landgemeinden in der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus" sollten lokale Verhaltensmuster ländlicher Gesellschaften und regionale Besonderheiten bei der Entstehung, der Durchsetzung und der Herrschaftspraxis des Nationalsozialismus erforscht werden. Ausgehend von einer breit angelegten quellengestützten Bestandsaufnahme wurden in sechs ausgewählten Fallstudien für die Zeit zwischen 1919 und 1933 analysiert, wie sich der Nationalsozialismus entwickelt hat, welche Motive seine Ausbreitung begünstigt haben, wer die maßgeblichen Träger der nationalsozialistischen Weltanschauung in den dörflichen Gesellschaften jeweils waren und welche Methoden angewandt wurden, um Ideologie und Herrschaftsanspruch des Nationalsozialismus durchzusetzen. War das Erkenntnisinteresse der Studie primär auf die Entwicklungsphase des Nationalsozialismus gerichtet, so wurde auch eine längere Perspektive berücksichtigt, indem sie die Ausgestaltung nationalsozialistischer Herrschaft in den Landgemeinden 1933 bis 1945 untersuchte und danach fragt, wie die dörflichen Gesellschaften mit den maßgeblichen Vertretern des Nationalsozialismus nach 1945 umgingen. Mit diesen Fragestellungen leistet die mikrohistorische und gruppenbiographische Studie nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Regionalgeschichte des Nationalsozialismus und zur Geschichte des ländlichen Raums, sondern auch zur Geschichte des Nationalsozialismus überhaupt, indem sie allgemeine Forschungshypothesen im lokalen und regionalen Bezugsraum überprüft.
Die Studie stand unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Michael Kißener. Sie stellte ein Gemeinschaftsprojekt der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, des "Fördervereins Projekt Osthofen e. V." und des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz dar.

Die Publikation wurde am 2. Oktober 2010 in der Gedenkstätte Osthofen in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert.

Folgende Beiträge sind im Band enthalten:

Hedwig Brüchert: Bodenheim in der Zeit des Nationalsozialismus

Dieter Hoffmann: Framersheim. Eine Keimzelle der Bewegung

Michael Kißener: Gau-Odernheim – „Stütze für das nationalsozialistische Werden in Rheinhessen“

Caroline Klausing: „Die Revolution des Geistes“ oder wie Ingelheim am Rhein nationalsozialistisch wurde

Gunter Mahlerwein: Gebremste „Machtergreifung“. Alsheim vor dem 30. Januar 1933 und in der Frühzeit des „Dritten Reiches“

Markus Würz: „Gruß aus Hitlerhausen (z. Zt. noch Stadecken genannt)“ – Die Burg der NS-Bewegung im nördlichen Rheinhessen

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Dissertationen

Abgeschlossene Dissertationen

Konopka, Christian: Das rheinische Oberpräsidium und der Schutz der Republik 1922-1932. (2024)

Nientiedt, Ruth: Gelebtes Europa. Die Altkatholiken in Deutschland und ihre innereuropäischen Beziehungen zwischen 1945 und 1989. (2024)

Knitter, Constanze: Ostdeutsch-französische Städtepartnerschaften. (2021)

Zintler, Uta: „Neues Deutschland – neue Menschen!“ Erziehung zur Heimatliebe als Faktor politischer Sozialisation im Kindergarten der DDR. (2020)

Schlichter, Jonas: Die Idee vom „christlichen Abendland“. Eine Begriffsanalyse bei ausgewählten Akteuren aus dem politischen und publizistischen Raum der frühen Bundesrepublik. (2019)

Spies, Christopher: Die Kriegsverbrecherfrage im deutschen Südwesten. Im Widerstreit zwischen Gerechtigkeit und Gnade. (2019)

Spreier, Fabian: Kontinuität oder Diskontinuität? Das westfälische Anwaltsnotariat 1945-1961. (2018)

Herrmann, Tanja: Der zweite deutsch-französische Städtepartnerschaftsboom (1985-1994). Akteure, Motive, Widerstände und Praxis. (Ko-Betreuung zusammen mit der Université de Paris I Panthéon-Sorbonne). (2018)

Gemählich, Matthias: Frankreich und der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. (Ko-Betreuung zusammen mit der Université de Paris I Panthéon-Sorbonne). (2017)

Heinicker, Petra: Das Kolpingwerk in der DDR. (2017)

Weiler, Alexander: Der deutsche Episkopat und die Europäische Integration - Die Bischöfe Joseph Schröffer, Johannes Pohlschneider, Josef Stimpfle und die Einigung in Europa. (2017)

Mayer-Tarhan, Stephanie: Zwischen Diktatur und „Europa“: Joaquín Ruiz-Giménez und der spanische Katholizismus (1936-1977). (2014)

Ucharim, Michael: Rheinland-Pfalz, der Föderalismus und der unitarische Bundesstaat. Die Bund-Länder-Politik der Kabinette Altmeier 1947-1969. (2013)

Lauderbach, Sabine: „Auf dem Boden der Gerechtigkeit zu einem dauerhaften Bündnis zusammentreten“: Die Europavorstellungen Papst Benedikts XV. 1914-1922. (2013)

Schröber, Ulrike: Auf dem Weg zur europäischen Völkerverständigung. Die obersten französischen Militärgeistlichen Marcel Sturm und Robert Picard de la Vacquerie und die deutsch-französische Annäherung nach dem Zweiten Weltkrieg. (2013)

Friggemann, Hendrik: Kameradschaft in der "Grünen Farbe". Forstbeamte in Hessen zwischen Entnazifizierung und deutscher Personalpolitik 1945-1954. (2012)

Steinbrecher, Marc: Der Aufbau der Verwaltung in der Südpfalz nach dem Zweiten Weltkrieg (1945-1948) - Ländlicher Raum im Spannungsfeld von administrativer Reorganisation und französischer Besatzungsherrschaft. (2011)

Kersten, Eike-Christian: Mainz - die geteilte Stadt. (2010)

Würz, Markus: Entstehung, Entwicklung und „Machtergreifung“ des Nationalsozialismus in der Region Rheinhessen. (2010)

Klausing, Caroline: Eine strukturanalytische Untersuchung der landeskirchlichen Machtverhältnisse Badens: Die Bedeutung des Bruderratsvorsitzenden Karl Dürr für die badische Landeskirche unter der Prämisse der Widerstandsproblematik 1934-1939. (2010)

Rödel, Eva: Der Streit um die Konfessionsschule. Der "Schulkampf" in Rheinhessen und seine Folgen 1952-1955. (2009)

Bippes, Anemone: „Gastarbeiterkinder“ an den Schulen des Landes Hessen. Eine Untersuchung zur Beschulung so genannter Gastarbeiterkinder von 1961 bis 1980. (2009)

Linsenmann, Andreas: Musik als politischer Faktor - Intentionen, Konzepte und Praxis französischer Umerziehungs- und Kulturpolitik in Deutschland 1949-1950. (2008)

Hinkel, Sascha: Adolf Kardinal Bertram (1859-1945). Bischof von Hildesheim und Fürst(erz)bischof von Breslau im Deutschen Kaiserreich, in der Weimarer Republik und in den Anfängen der NS-Diktatur (1906-1933). (2007)

Kalogrias, Vaios: Der nationale Widerstand in Nordgriechenland. Die YVEPAO, EAM-ELAS und die deutsche Besatzungsmacht 1941-44. (2006)

Gausmann, Frank: Die Nürnberger Industriellenprozesse im Spiegel der amerikanischen Besatzungspolitik in Deutschland 1945-1949. (2005)

Laufende Dissertationen

Aulenbacher, Mario: Auswirkungen des Ersten Weltkrieges und der französischen Besatzung auf das Wirtschaftsgefüge der Stadt Kaiserslautern.

Fuchs, Jeremias: Recht und Diversität. Die Herausbildung von Sonderordnungsregimen im Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts anhand der Sozialgruppe ‚Katholiken‘.

Köhler, Maria-Magdalena: Josef Wirmer.

Kreuzburg, Julia: Jüdische Sozialpolitiker – Juden als Abgeordnete im Reichstag, 1871-1914.

Odelga, Sabrina: Erinnerungskultur in der Justiz nach 1945.

Özdemir, Derya: Gleichberechtigung durch Gesetz. Der Deutsche Juristinnenbund als Akteur in Frauenrechts-Debatten 1949–1990.

Petersen, Hauke: Delinquenz während der amerikanischen Rheinlandbesatzung 1918-1923.

Pissors, Charlotte: Nordeuropäischer Protestantismus und Europa.

Schulz, Rene: NS-Belastung von Kulturausschuss und -verwaltung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).

 

 

 

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Exkursionen

Exkursionen sind Bestandteil des geschichtswissenschaftlichen Studiums an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Unsere bisherigen Exkursionen sind teilweise im Archiv dieser Seite dokumentiert. An dieser Stelle werden wir hingegen gegebenenfalls zusätzliche Informationen zu geplanten Exkursionen einstellen, die den Rahmen des Kommentierten Vorlesungsverzeichnisses sprengen würden oder kurzfristiger geplant werden.

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Apl. Prof. Dr. Markus Raasch

1. Kontakt

Sprechstunde: die aktuellen Sprechzeiten finden Sie unter dem Menüpunkt Sprechstunden

Telefon: 06131- 39 27051
E-Mail: maraasch@uni-mainz.de

2. Lebenslauf

  • 1999–2003 Studium der Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • 2006 Promotion bei Prof. Dr. Kurt Düwell über das Thema „Wir sind Bayer. Eine Mentalitätsgeschichte der deutschen Industriegesellschaft am Beispiel des rheinischen Dormagen (1917–1997)“
  • 2006–2013 wissenschaftlicher (Ober-)Assistent am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • 2012 Habilitation mit der Arbeit „Der Adel auf dem Feld der Politik. Das Beispiel der Zentrumspartei in der Bismarckära (1871–1890)“
  • 2013–2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Zeitgeschichte an der JGU (Prof. Dr. Michael Kißener)
  • 2016/17 Vertretung des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte an der JGU (Prof. Dr. Michael Kißener)
  • 2017 Vertretung des Lehrstuhls für Neueste Geschichte an der Universität Bonn (Prof. Dr. Joachim Scholtyseck)
  • 2017–2018 Leitung und Durchführung des Drittmittelprojektes „Eine kurze Geschichte der Genossenschaftsidee“
  • 2018–2020 Leitung und Durchführung des Drittmittelprojektes „Neustadt an der Weinstraße im Nationalsozialismus“
  • 2019 Umhabilitation an die JGU
  • 2020–2022 Leitung und Durchführung des DFG-Projektes „Das Schulkind von heute ist der Gemeinde- und Staatsbürger von morgen“. Schulpolitische Umbrüche und Katholischsein in Rheinland-Pfalz in den ausgehenden 1960er und frühen 1970er Jahren“
  • 2021 Verleihung des Titels „Außerplanmäßiger Professor“
  • Seit September 2022: Leitung und Durchführung des DFG-Projektes „Militärische Jugenderziehung im Ersten Weltkrieg – Idee(n), Organisation(en), Erfahrung(en)“
  • 2023 Vertretung des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte an der JGU (Prof. Dr. Michael Kißener)

3. Forschungsschwerpunkte

  • Gesellschaftsgeschichte vom 19. bis zum 21. Jahrhundert
  • Mentalitäten, Identitäten und kulturelle Praxen im historischen Wandel
  • Adelsforschung
  • Geschichte des Katholizismus
  • Geschlechtergeschichte
  • Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, vor allem in Kriegszeiten
  • Geschichte des Nationalsozialismus
  • Regionale Zeitgeschichte

4. Koordination der Forschergruppe „Eltern und Kinder im Krieg“

Link zur Forschergruppe

5. Wichtige Publikationen

  • Wir sind Bayer. Eine Mentalitätsgeschichte der deutschen Industriegesellschaft am Beispiel des rheinischen Dormagen (1917–1997) (Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens 78), Essen 2007.
  • Der Adel auf dem Feld der Politik. Das Beispiel der Zentrumspartei in der Bismarckära (1871–1890) (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien 169), Düsseldorf 2015.
  • Kinder und Krieg. Von der Antike bis in die Gegenwart (Beihefte der Historischen Zeitschrift 68), München 2016.
  • Zucht und Ordnung. Gewalt gegen Kinder in historischer Perspektive (Historische Forschungen 120), Berlin 2019.
  • Volksgemeinschaftin der Gauhauptstadt. Neustadt an der Weinstraße und der Nationalsozialismus, Münster 2020.
  • Der Hybrid. Das 19. Jahrhundert und die Idee der Genossenschaft (Herausgegeben vom Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.), Stuttgart 2022.
  • „Ein fürchterlicher Verrat“? Katholischsein und die Abschaffung der staatlichen Konfessionsschulen in Rheinland-Pfalz 1963–1973 (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen 144), Paderborn 2023.
  • Eichstätt im Nationalsozialismus. Katholisches Milieu und Volksgemeinschaft, 2. Aufl., Münster 2024.

Publikationsverzeichnis Stand Dezember 2024

6. Betreute Qualifikationsarbeiten

Betreute Abschlussarbeiten, Stand Dezember 2024

7. Aktuelles Forschungsprojekt

Militärische Jugenderziehung im Ersten Weltkrieg – Idee(n), Organisation(en), Erfahrung(en)

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Wintersemester 2016/17

Matthias Gemählich
Delphin Debenest – Un magistrat au procès de Nuremberg
Vortrag im Rahmen der Tagung „Hommage à Delphin Debenest, magistrat à Niort“ des Tribunal de grande instance de Niort
7.10.2016, Palais de Justice, Niort

Prof. Dr. Michael Kißener
Neubeginn im Untergang. Die deutschen Länder nach dem Zweiten Weltkrieg
im Rahmen der 89. Gesamtsitzung der Kommission für bayerische Landesgeschichte
13.10.2016, München

Pia Nordblom
Podiumsgast im Rahmen der Diskussionsveranstaltung „Erinnerungsort ehemaliger Westwall. Zum Umgang mit einem NS-Kriegsrelikt“
Veranstalter: Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz; Friedensakademie Rheinland-Pfalz, Evangelische Akademie der Pfalz
26. Oktober 2016, 18 Uhr, Universität Koblenz-Landau, Campus Landau

Dr. Pia Nordblom
Zum Einfluss amerikanischer Militärpräsenz nach 1945. Kulturgeschichtliche Perspektiven
Vortrag im Rahmen der Tagung „Aufbruch in Rheinhessen. Kultureller und gesellschaftlicher Wandel nach 1945“, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft rheinhessischer Heimatforscher und der Kulturkoordination der Stadt Worms
28./29.10.2016, Worms.

Dr. Andreas Linsenmann
Musik für mehr Weltoffenheit? Zur Kulturpolitik in der französischen Besatzungszone 1945-1950.
Im Rahmen der Tagung „Aufbruch in Rheinhessen. Kultureller und gesellschaftlicher Wandel nach 1945“, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft rheinhessischer Heimatforscher und der Kulturkoordination der Stadt Worms
28. Oktober 2016, Worms

Matthias Gemählich
„Der größte Mordprozess der Geschichte“ – Der Nürnberger Einsatzgruppenprozess
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Die amerikanischen Militärtribunale in Nürnberg 1946-1949
10.11.2016, 18.30 Uhr Memorium Nürnberger Prozesse, Nürnberg

Prof. Dr. Michael Kißener
"Boehringer Ingelheim im Nationalsozialismus. Vom Nutzen regionaler wirtschaftshistorischer Forschung für den schulischen Geschichtsunterricht"
im Rahmen der Internationalen wissenschaftlichen Fachtagung "Bedrohte Landesgeschichte an der Schule? Stand und Perspektiven" 1./2. Dezember 2016
1. Dezember 2016, 15:00 Uhr, Internationales Begegnungszentrum (IBZ) der Universität Kiel

Prof. Dr. Micheal Kißener
Ankommen in Rheinland-Pfalz?
im Rahmen der zweiteiligen Vortragreihe des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz "Flucht, Vertreibung und Integration nach dem Zweiten Weltkrieg in Erinnerungspolitik und kollektivem Gedächtnis" / BEDEUTUNG UND WAHRNEHMUNG DER VERTRIEBENEN IN SÜDWESTDEUTSCHER PERSPEKTIVE.
Mittwoch, 18. Januar 2017, 18.00 Uhr, Erthaler Hof in Mainz

Matthias Gemählich
Die Nürnberger Prozesse
Vortrag im Jüdischen Museum Göppingen
29.01.2017, 17 Uhr, Boller Str. 82, Göppingen-Jebenhausen

Pia Nordblom
„Volksgemeinschaft“ im Weinglas? Zur Beziehungsgeschichte von Weinbau und Nationalsozialismus.
15.02.2017, Historischer Verein Ingelheim, Fridtjof-Nansen-Haus Ingelheim

Tagungen

Die Frauen und der politische Katholizismus. Akteurinnen, Themen, Strategien.
In der umfangreichen Forschung zur Zentrumspartei spielen weibliche Perspektiven bisher allenfalls am Rande eine Rolle. Für das 19. Jahrhundert stellen sie gar weitgehend eine terraincognita dar. Hier setzte die Tagung an. Sie beleuchtete das Programm und die praktische Politik der Zentrumspartei. Vor allem untersuchte sie Akteurinnen sowie deren Handeln in und jenseits von Parlamenten und nimmt dabei Fremd- und Selbstwahrnehmungen in den Blick.
9. bis 10. Februar 2017 im Erbacher Hof, Akademie & Tagungszentrum des Bistums Mainz

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