Die Epoche der Zeitgeschichte ist Teil des Fachgebiets der Neuesten Geschichte. An der Universität Mainz zeichnet sich dieses durch methodische und thematische Vielfalt in Forschung und Lehre aus. Im Mittelpunkt stehen die deutsche und europäische Geschichte des späten 18. bis zum frühen 21. Jahrhundert.
Neben Überblicks- und Einführungsveranstaltungen werden verschiedene Lehrveranstaltungen angeboten, in denen sich Studierende vertieft mit einem spezifischen Thema und praktischer Quellenarbeit auseinandersetzen. Innerhalb des Bachelorstudiums kommt hierbei dem Seminar Neueste Geschichte eine besondere Bedeutung zu. Darin erlernen Studierende erste wesentliche Prinzipien historischen Arbeitens und werden dazu angeregt, eigenständig historische Fragestellungen zu entwickeln und zu bearbeiten. Begleitend hierzu besuchen sie ein Tutorium, in denen sie die die propädeutischen Inhalte des Seminars vertiefen und in Form von Übungen praktisch anwenden. Durch die vielfältige Aufstellung des Arbeitsbereichs kann aus einem breiten thematischen Angebot gewählt werden.
In Übungen werden zudem die Arbeit an und mit Quellen sowie verschiedene methodische Ansätze vertiefend erschlossen und in unterschiedlichen medialen Formen praktisch erprobt. Weiterhin werden durch unseren Arbeitsbereich in den Sommersemestern Exkursionen zu unterschiedlichen Zielen angeboten, die Geschichte auch außerhalb des universitären Raums erfahrbar machen.
Im Laufe des B.A. Studiums ist es möglich, mit dem Aufbaumodul Neuzeit einen epochalen Schwerpunkt zu setzen. Das in diesem Modul enthaltene Hauptseminar ermöglicht einen vertiefenden Einblick in komplexere historische Fragestellungen sowie eine Festigung erlernter Kompetenzen. Bei der Anfertigung der Bachelorarbeit, für die ein Thema aus der Zeitgeschichte gewählt werden kann, liegt der Schwerpunkt auf engmaschiger Betreuung, besonders in der Konzeptionsphase, aber auch beim Abfassen der Arbeit.
Der Bachelor of Education Geschichte überschneidet sich in großen Teilen mit dem Bachelor of Arts, weist jedoch auch lehramtsspezifische Unterschiede auf.
Der Studiengang „Master of Arts Geschichte“ kann in Mainz wahlweise entweder
– in fachlicher Breite
– oder mit epochenspezifischen oder inhaltlichen Schwerpunktsetzungen
absolviert werden. Der individuell gewählte Schwerpunkt wird im Abschlusszeugnis („Diploma supplement“) zertifiziert.
Voraussetzung für einen Abschluss in fachlicher Breite ist der Besuch von drei Aufbaumodulen, von denen je eines in der Alten Geschichte, dem Mittelalter und der Neuzeit absolviert werden muss.
Voraussetzung für einen Abschluss mit epochenspezifischer oder inhaltlicher Schwerpunktsetzung ist die Belegung spezifischer Module. Als ein epochenspezifischer Schwerpunkt kann dabei die Neuzeitliche Geschichte gewählt werden, die sich mit Themen ab der Epochenschwelle zur Neuzeit – also etwa dem Jahr 1500 – beschäftigt.
Im Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Neuzeitliche Geschichte müssen zwei Aufbaumodule zur Neuzeitlichen Geschichte absolviert werden. Zudem soll das Praktikum oder der akademische Auslandsaufenthalt (Modul 14) so durchgeführt werden, dass ein Bezug zu diesem Schwerpunkt erkennbar wird.
Den Modellverlauf des Masterstudiengangs mit dem Schwerpunkt Neuzeitliche Geschichte können Sie folgender Grafik entnehmen:
Die inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeitsbereiche, die in der Neuzeitlichen Geschichte forschen und lehren, können Sie – wie auch die Namen von Ansprechpartnern – den Homepages der Arbeitsbereiche Neuere Geschichte, Neueste Geschichte, Zeitgeschichte sowie ggf. Osteuropäische Geschichte entnehmen. Themen für Lehrveranstaltungen werden dabei breit gestreut und ständig variiert.
Grundsätzliche Informationen zum Studiengang „Master of Arts Geschichte“ und zu den einzelnen Modulen finden Sie auf der Homepage des Historischen Seminars.
Hinweis: Die oben stehenden Angaben dienen ausschließlich einer ersten Information und stellen keine im rechtlichen Sinne verbindliche Studienordnung dar. Auch ersetzen sie keinesfalls die Modulhandbücher.
Hinweis:
Die oben stehenden Angaben dienen ausschließlich einer ersten Information und stellen keine im rechtlichen Sinne verbindliche Studienordnung dar. Auch ersetzen sie keinesfalls die Modulhandbücher.
- Brockhaus online (nur über das Uninetz zugänglich)
- ADB/NDB/ÖBL/HLS
- DBE (nur über das Uninetz zugänglich)
- Oxford Dictionary of National Biography (nur über das Uninetz zugänglich)
- World Biographical Index System (WBIS)
- Historical Abstracts (nur über das Uninetz zugänglich) ???
- Internationale Bibliographie der geistes- und sozialwissenschaftlichen Zeitschriftenliteratur (IBZ) (nur über das Uninetz zugänglich)
- Internationale Bibliographie der Rezensionen (IBR)(nur über das Uninetz zugänglich)
- Jahresberichte für Deutsche Geschichte
a) Inhaltsverzeichnisse
- Historisches Jahrbuch (HJb)
- Geschichte und Gesellschaft – Zeitschrift für historische Sozialwissenschaft (GG)
- Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (VSWG)
b) Datenbanken
c) Volltext
- Historische Zeitschrift (HZ) ab 2008 (nur über das Uninetz zugänglich)
- Historische Zeitschrift (HZ) ältere Jahrgänge
- American Historical Review (AHR) (nur über das Uninetz zugänglich)
- English Historical Review (EHR) (nur über das Uninetz zugänglich)
- Historical Journal (nur über das Uninetz zugänglich)
- H-Soz-Kult
- Sehepunkte
- Simplicissimus
- Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (VfZ) (teilweise nur im Uninetz zugänglich)
- Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte (ZRGG, nur über das Uninetz zugänglich)
- Statistisches Jahrbuch für das Dt. Reich; DDR; BRD
a) Texte
- Akten der Reichskanzlei 1919-1933
- Cold War International History Project (CWIHP)
- Foreign Relations of the United States (FRUS)
ab 1861 / ab 1945 - Kabinettsprotokolle der Bundesregierungen
- Reichstagsprotokolle
- 100(0) Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert
- Plenarprotokolle des Bundestages ab der 8. Wahlperiode
b) Bildquellen